Hamburger Hafengeburtstag

An diesem Wochenende war ich beim 829. Hamburger Hafengeburtstag und was soll ich sagen – WAHNSINN!

Vorausgesetzt natürlich, du hast Spaß an größeren Menschenansammlungen und interessierst dich für Schiffe und Hafen. Ich war von unterschiedlichen Leuten unterschiedlich gewarnt worden: „voll, voller, nicht auszuhalten voll“ über „keine Parkplätze“, bis hin zu „lohnt sich nicht“ hatte ich alles gehört. Ja, es waren viele Besucher da, erwartet wurde laut örtlicher Medien etwa 1 Million. Wobei mir nicht ganz klar ist, wie das gezählt wird, verteilt auf die vier  Veranstaltungstage sind das 250000 pro Tag, wieder verteilt auf die vielen Stunden… wie dem auch sei. Die Besucher verteilten sich gut auf das weitläufige Veranstaltungsgelände und Hamburg ist groß genug, dass man in andere Teilen der Stadt nichts von einer Veranstaltung merkt. Mittags war ich erst in der Gegend am Rathaus unterwegs, da war alles wie immer.

Alexander von Humboldt ll beim Hafengeburtstag

Zugegebenermaßen hatte ich mich vorab gar nicht über das Programm informiert und war echt überrascht, was alle geboten wird. Auf diversen Bühnen am Elbufer, im Museumshafen Oevelgönne und in der Hafencity gibt es von Shanty über Oldies bis zu Rock und Punk für jeden Geschmack etwas. Das Programm der „Open Ship“ Reihe ist ebenso vielfältig: Neben der Möglichkeit unterschiedliche Windjammer, Schlepper, Traditionssegler, Zollschiffe, Kreuzfahrtschiffe, einen Schwimmkram und die „Alexander von Humboldt II“  zu besichtigen, gibt es ein großes Rahmenprogramm. Das Schlepperballett ist wirklich sehenswert! Es gibt unterschiedliche Vorführungen, bei denen Schiffe präsentiert und ihre Details genau erklärt werden. Von den Landungsbrücke aus hat man einen guten Blick und kann dank vieler Lautsprecher alle Erklärungen gut verstehen.

Am Elbufer und in der nächsten Parallelstraße gibt es neben den oben erwähnten Bühnen auch Buden mit allerlei Getränken und unterschiedliche Imbisswagen. Mein Hunger und Durst war ja leider begrenzt, aber die Verlockungen quasi unendlich.

Als weiterer Besuchermagnet fungieren die Riesenräder und ein Fahrgeschäft, das glaube ich, Hammer heißt. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber ich kenne mich nicht aus. Mir wird schon beim Zuschauen übel. Es war ein wundervoller Tag! Wäre nicht der Rest des langen Wochenendes anders verplant gewesen, wäre ich sicher noch einmal hingefahren. Alle Fotos in diesem Beitrag stammen übrigens von meinem Mann, herzlichen Dank dafür!

 

 

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Whitney Rose live in Hamburg

Schon wieder ein Country-Konzert der Extraklasse! Die amerikanische Sängerin Whitney Rose war gestern Abend zu ihrem zweiten Deutschland Auftritt in der Nochtwache in Hamburg.

Die Nochtwache ist ein großartiger kleiner Club unweit der Reeperbahn mt Wohnzimmer-Atmosphäre. Mein Platz war direkt an der Bühne und so waren Sängerin und Band wirklich zum Greifen nah. Neben ihren eigenen Stücken aus dem Album „Rule 62“ das im letzten Jahr erschienen ist, spielte sie auch Klassiker wie „Suspicious Minds“. Das Konzert war rundum gelungen, die Mischung aus partytauglichen Stücken und ruhigeren Titeln perfekt abgestimmt! Gleichzeitig kommt Whitney Rose sehr sympathisch rüber ohne zwischen den Stücken persönliche Geschichten zu erzählen, wie es bei Clare Bowen neulich der Fall war. Den ganzen Abend über hat mich ihr Auftreten sehr an Dolly Parton erinnert, ich mag bei beiden die etwas „divenhafte“ Art. Auch für meine Sammlung an Konzert Andenken bin ich wieder fündig geworden: ein achtlos(??) beiseite geworfenes Plektrum und die Playlist, die auf der Bühne klebten zieren schon bald meine Wand.

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#fünffragenamfünften

Fünf Fragen am Fünften – Mai Edition

Meine Beitrag zur Monatskolumne von luziapimpinella. Fünf Fragen, die mich dazu gebracht haben über Dinge nachzudenken, auf die ich sonst nicht gekommen wären. Außerdem ist es super spannend zu erfahren, was Nic selbst und die anderen Blogger aus dem Link-Up so denken!

 

1. Würdest du einen Teil deiner Intelligenz gegen ein sensationelles Aussehen eintauschen?

Wieso?! Ich sehe doch sensationell aus! Nein, im Ernst, ich glaube nicht. Was ist denn sensationelles Aussehen? Fremdwahrnehmung und eigenes Bild klaffen ja schon oft auseinander. Und landläufige Schönheitsideale decken sich nicht immer mit dem, was ich schön finde. Viele optische Merkmale hast du einfach, weil sie in deiner Familie nun mal vorkommen, ist eben so! Andere Dinge kommen über die Jahre hinzu: Narben, Veränderungen durch Schwangerschaften oder Haarausfall. Falten sind hart erarbeitet, entweder hast du viel gelacht um sie zu bekommen oder so sehr geweint, dass sie entstanden sind. Schlimm finde ich sie nicht. Gleichzeitig sieht man mit 50 nun mal nicht mehr aus wie mit 15…

2.  Wann hast du zuletzt einen Sonnenaufgang betrachtet?

Ich wüsste gar nicht, wann ich überhaupt einmal einen Sonnenaufgang betrachtet hätte. Es gibt immer mal wieder die Situation, dass ich wirklich früh aufstehe und eventuell sogar schon zu der passenden Zeit unterwegs bin. Ich erinnere mich auch, wann ich zuletzt bei Sonnenaufgang nach Hause gekommen bin. Aber bewusst angesehen habe ich mir einen Sonnenaufgang wahrscheinlich noch nie. Die Frage hat mich dazu gebracht, auch über Sonnenuntergänge nachzudenken, aber da sieht es genauso mau aus… Vielleicht ist das ja ein Punkt für meine „Was-ich-in-diesem-Sommer-unbedingt-tun-möchte“-Liste.

3. Wenn du zurück denkst, welcher deiner Geburtstage hat dir am besten gefallen? 

Huch, da fällt mir gar keiner ein. Irgendwie sind sie alle gleich. Meine Geburtstag ist Neujahr. Also wird irgendwie immer mit der Familie reingefeiert und an „meinem“ Tag sind alle müde. Meine Party mit Freunden ist meistens ein paar Tage später. Wir schenken uns nichts, aber jeder bringt Essen mit. Große Auswahl, wenig Arbeit für das Geburtstagskind, tolle Sache! Mein mit Abstand tollstes Geburtstagsgeschenk war das zum letzten runden Geburtstag: ein grandioser Wochenendtrip in die Niederlande, den mir mein Mann geschenkt hat, DANKE nochmal!

4. Was entscheidet beim ersten Kennenlernen, ob dir jemand sympathisch ist oder nicht?

Mein Bauch entscheidet, und der hat immer Recht! Es kommen ja unterschiedliche Sachen zusammen, Sprache, Auftreten, wo ich jemanden warum kennenlerne… Aber es ist immer so  gewesen, dass mein Bauch von Anfang an weiß ob top oder flop. Jahrelang habe ich versucht mit meinen Kopf dagegen zu halten, weil mein Gegenüber schließlich eine Kollege/ Freund der Freundin/angeheiratetes Familienmitglied um fünf Ecken oder sonst was war. Und es ja so praktisch/vernünftig/erwachsen wäre eitel Sonnenschein zu machen, keine andere Meinung zu haben oder eine ganzen Abend mit Gesichtskrampf zu Lächeln. Mache ich nicht mehr, ist nicht mein Ding. Im Grunde beneide ich jedes Kind, das sagen kann „mit dir will ich nicht spielen, du bist doof!“ Würde ich auch manchmal gerne.

5. Was machst du an einem Tag, der einfach nur für’n Arsch ist? Also, um dich aufzumuntern?

Ich jaule ein bisschen bei meinen Freundinnen rum. Meistens geht es dann wieder. Falls das Arsch-Tag-Gefühl gar nicht aufhören will, muss ich auf jeden Fall abends lange wach bleiben, damit ich sozusagen im letzten Moment doch noch was retten kann. Irgendwas Kreatives hilft! Häekln, Nähen, Kuchen backen oder Scrapbooking. So gehe ich wenigstens gut gelaunt ins Bett und der nächste Tag wird besser!

Grundsätzlich gute Laune habe ich übrigens am Meer. Dieses Bild stammt aus Boemendaal ann zee in den Niederlanden. 

 

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Clare Bowen live in Hamburg

Wenn die Sängerin barfuß auf die Bühne kommt und beim Begrüßungsapplaus des Publikums schon fast anfängt zu weinen, bist du in einem Clare Bowen Konzert!

Gestern Abend war ich im Grünspan, beim zweiten Hamburg Konzert der australischen Sängerin. Falls Clare Bowen hier unter euch Lesern genauso unbekannt sein sollte, wie in meinem Freundeskreis, zwei kleine Hinweise: Sie wurde in den USA durch die Fernsehserie „Nashville“ richtig berühmt. In Deutschland tauchte sie erstmals als Gast bei der Helene-Fischer-Weihnachtsshow in der Öffentlichkeit auf. Als kurz darauf ihre ersten Konzerttermine veröffentlicht wurde, waren diese schneller ausverkauft als ich mit meinen Mann den Konzertbesuch absprechen konnte 🙁 Um so glücklicher war ich, dass schon wenige Tage später einige neue Termine dazugenommen wurden. Als Vorgruppe stand die Kölner Band „Mrs Greenbird“ auf der Bühne und sorgte schon für richtig gut Stimmung. Clare Bowen selbst gab dem Publikum die ganze Zeit das Gefühl, sich richtig zu freuen in Hamburg auftreten zu dürfen. Die Songs stammten hauptsächlich aus ihrem aktuellen Album „Clare Bowen“ aber auch Songs aus „Nashville“ * waren vertreten. Während des Konzertes stellte sie ihre Familie vor, ihr Mann Brandon Robert Young war mit der Gitarre stets an ihrer Seite und schraubte ihr sehr Gentlemen-like zwischendurch sogar die Wasserflasche auf. Ihre Eltern war im Publikum und winkten vom Balkon, ich konnte sie mitsingen und klatschen sehen, wirklich süß!

* Update: nur wenige Wochen später kam Charles Esten ebenfalls nach Hamburg, den Konzertbericht findest du hier

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Herzzeit im Universum® Bremen

„Hallo. Hier spricht dein Herz“ unter diesem Motto findet die aktuelle Sonderausstellung „Herzzeit“ im Universum® Bremen statt. Blogger aus der Region waren eingeladen die aktuelle Sonderausstellung zu besuchen und an besonderen Aktionen teilzunehmen. Herzlichen Dank für die Einladung und die tolle Organisation! Ich habe hier den Nachmittag in nicht-chronologischer Reihenfolge für dich zusammengestellt, aber dazu weiter unten im Artikel mehr. Die Ausstellung läuft noch bis zum 15. Mai, weitere Infos findest du hier. Jetzt aber zu meinen Erlebnissen.

Herzzeit im Universum® Bremen

Eine ausführliche Führung durch die Herz-Ausstellung, inklusive der Besichtigung zweier riesengroßer Modelle war der Hauptprogrammpunkt des Nachmittags. Mich fasziniert bei dieser Art Ausstellung nicht nur die Vorstellung, dass sich in jeden unserer Körper ein so komplexes Gebilde befindet und  ( in den allermeisten Fällen über Jahre hinweg ) zuverlässig arbeitet. Gleichzeitig beeindruckt mich die Forschung, die möglich gemacht hat das Organ nachzubauen!

 

Zu bestaunen gibt es neben dem großen Modell des Herzens auch eine ebenso große Arterie, durch die man sogar hindurch gehen kann. In beiden Exponaten befindet sich neben den gesunden Details auch unterschiedliche Erkrankungen und auch eine  Stent zu bestaunen. Gelichzeitig finden sich in der Ausstellung auch Herzen von unterschiedlichen Säugetieren, von der Maus über den Hasen bis zum Elefanten ist alles dabei. Im Grunde sind sie alle gleich, aber die unterschiedlichen Größenverhältnisse zu betrachten ist auf jeden Fall spannend! Dazu passend gibt es immer eine „Hörstation“: mit einem Hörer lauscht man dem zum Tier gehörenden Herzschlag. Gekrönt wird diese Entdeckungsreise durch die Benutzung einer Virtual-Reality-Brille, die es ermöglicht sich sozusagen live durch das schlagende Herz zu bewegen. Für mich war das die erste Erfahrung mit dieser Technik, zusammengefasst WOW!

Ein weiterer interessanter Programmpunkt war die Mitmachaktion, die das Team für uns vorbereitet hatte: Hier durften wir Stromkreise auf Filzherzen aufnähen und diese damit zum Leuchten bringen. So süß! Also Filz zurechtschneiden und die Leuchtiode anbringen. Dann mit leitendem Spezialgarn die Verbindung bis zur Batterie aufnähen. Danach der spannende Teil: sind die Verbindungen korrekt oder habe ich einen Kurzschluss verursacht?! Leuchtet mein Herz oder nicht?

Das spannendste zum Schluss

Nun zum eigentlichen ersten Programmpunkt. Ich war mir erst nicht sicher, ob ich mir das Sezieren eines Schweineherzens ansehen wollte und dann noch unsicherer, ob ich davon berichten und auch Fotos zeigen soll.

Nach einigem hin und her habe ich mich zu beiden entschieden. Wann sonst werde ich die Gelegenheit haben, mir das anzusehen? Ich weiß ja nicht, wie es bei dir ist, aber ich kenne weder Biologen noch Metzger, die mir das ermöglichen könnten.  Im nächsten Absatz schildere ich mal, was ich sehen konnte und habe auch ein paar Fotos für dich. Falls du dich fürchtest, blätter bitte nicht weiter nach unten. Für mich war es weder gruselig noch eklig, aber ich möchte dich ja nicht erschrecken! Das Universum® bietet noch bis zu 15. Mai jeden Samstag, Sonntag und Feiertag öffentlich eine Sezierung an, jeweils um 14.00 und 16.00 Uhr. Nachdem ich das sehr interessant fand, kann ich es uneingeschränkt empfehlen!

Seziert wurde für uns ein gewöhnliches Schweineherz. Übrigens fließt dabei nicht ein einziger Tropfen Blut. Die Schweineherzen kommen vom einem ganz gewöhnlichen Metzger, also vom Schlachthof, sind also genauso ausgeblutet wie jedes Stück Fleisch, das zum Verzehr verkauft wird. Zuerst gab es eine Einführung mit Hilfe eines Plakates: welcher Teil des Herzens heißt wie und was ist seine Aufgabe.

Eine echt interessante Biologiestunde! Der Unterschied zwischen Lungen- und Körperkreislauf wurde uns ebenso erklärt wie die Möglichkeiten einer Herzerkrankung oder eines Herzinfarktes. Wir konnten uns sozusagen in echt ansehen, welcher Teil des Herzens im Falle eines Falles nicht mehr funktioniert. So sieht das Schweineherz aus: 

In dieser Collage bekommt ihr einen ungefähren Einblick, wie das Sezieren verläuft. Zunächst wird eine Seite aufgeschnitten wie ein Brötchen, und gibt den Blick auf den inneren Teil der linken Herzhälfte frei. Dann die anderen Seite, so dass man auch die Herzscheidewand sehen kann. Zum Schluss lässt es sich aufklappen und es sind alle Teile erkennbar, die auf auch dem Plakat abgebildet sind.

 

Insgesamt hatten wir einen interessanten Nachmittag und ein toller Einblick in die Naturwissenschaft!

*Die Inhalte aller meiner Blogposts geben grundsätzlich meine persönliche Meinung wieder. Für alle im Auftrage erstellten Posts gilt, dass ich die Produkte/Dienstleitungen selber ausprobiert habe und die entsprechenden Texte von mir stammen, d.h. keine Textbausteine oder vorformulierten Texte der Auftraggeber verwendet werden.

 

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Werbung* Pflückefinken Leseknochen

Der Donnerstag ist ja auch als kleiner Freitag bekannt und beliebt. Da mache ich es mir schon mal gemütlich mit meinem neuen Leseknochen von Plückefinken.

Durch die ungewöhnliche Form ist dieses Nackenkissen mehr als eine normale Nackenrolle. Ich mag dieses Kissen besonders gern, weil die Form einfach so viel gemütlicher ist! Entspannt lesen auf dem Sofa, egal wie ich liegen mag. Die Leseknochen von Melanie alias Plückefinken sind 40x22cm groß und wiegen etwa 500g. Eine weitere Besonderheit ist die Festigkeit. Das Kissen ist wirklich fest und stabil, auch bei längerer Benutzung verformt es sich nicht.

Eine weitere Verwendungsmöglichkeit gibt es unterwegs. Ich bin der typische „im-Auto-Schläfer“. Wenn die Landschaft an mir vorüber zieht und der Motor gleichmäßig brummt kann ich wunderbar schlummern. Früher fiel mein Kopf immer zur Seite oder nach vorne *autsch*. Mit der Verwendung des Leseknochens passiert das nicht mehr, weil ich meinen Kopf prima an den Seiten anlehnen kann.

   Mein Exemplar ist aus einem ganz bunten Baumwollstoff gefertigt und mit 100% silikonisierten Polyesterfasern gefüllt. Durch die sorgfältige Herstellungsart ist der Leseknochen außerdem bei 30° waschbar. Auf der Webseite findest du viele unterschiedliche Variationen was die Stoffauswahl betrifft. Außerdem personalisiert Melanie alle Kissen gerne mit Applikationen oder Stickereien.

*Die Inhalte aller meiner Blogposts geben grundsätzlich meine persönliche Meinung wieder. Für alle im Auftrage erstellten Posts gilt, dass ich die Produkte/Dienstleitungen selber ausprobiert habe. Die entsprechenden Texte stammen ausnahmslos von mir, d.h. dass ich keine Textbausteine oder vorformulierten Texte der Auftraggeber verwende.

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DIY Anhänger aus Modelliermasse

Moin aus dem sonnigen Norden! Wie einige von euch sicher schon neulich auf auf Instagram gesehen haben, habe ich mit lufthärtender Modelliermasse gearbeitet. Mit wenig Material und Werkzeug lassen sich echt tolle Ergebnisse erzielen. Aber sieh selbst:

Material

Eine Arbeitsunterlage, dazu eine Rolle zum Ausrollen, außerdem Ausstechformen und Silikonstempel, vielleicht noch ein Messer zum Bearbeiten der Kanten und einen Pinselstiel oder etwas Ähnliches zum Durchstechen der Aufhängungen. Dazu natürlich lufthärtende Modelliermasse. Ich habe weiße gekauft und mich beim Öffnen der Packung ehrlich gesagt geärgert, dass sie nicht „richtig weiß“ war. Das hatte sich dann aber nach dem Trocknen erledigt 😉 Je nachdem , wie du deine Anhänger weiter verwenden möchtest, brauchst du noch Farbe zum Anmalen, Bänder zum Aufhängen, kleine Äste zum Anbinden oder Mobileringe oder oder oder…

So habe ich es gemacht

Das eigentliche Herstellen der Anhänger ist wirklich einfach. Du rollst die Masse portionsweise aus und verzierst sie mit den Stempeln. Dabei habe ich von innen nach außen gearbeitet, so lassen sich die Stempel am besten platzieren. Das Foto ist im ersten Durchgang entstanden, meine erste Serien von Anhängern ist deswegen nicht gleichmäßig dick.

Dann stichst du mit den Ausstechern die hübschesten Segmente aus und legst sie zum Trocknen. Zwischendurch habe ich immer mal wieder nachgesehen, wie meine Werke gerade so aussehen und sie immer mal wieder umgedreht, damit sich die Ränder nicht hoch biegen.

Nach etwa 24 Stunden sind deine Anhänger dann komplett trocken. Ich habe festgestellt, dass die Masse sehr ergiebig ist. Mit der 500g Packung hätte ich bestimmt Dekorationen für alle Fenster des Hauses ausstechen können… Aber für den Rest des Materials habe ich schon eine neue Idee, die ich sicher auch hier im Blog zeigen werde. Nach dem Trocknen kannst du die Kanten noch ein wenig mit Sandpapier verschönern, wenn das Ausstechen nicht 100%ig geklappt hat. Außerdem gibt es die Möglichkeit, die fertigen Formen mit Farbe zu bearbeiten. Ich habe dafür meine kleinen Stempelkissen verwendet. Einfach über den Anhänger gewischt und fertig! Der Farbauftrag ist hierbei nicht völlig gleichmäßig und erreicht logischerweise auch nur die erhabenen Stellen, das hat einen besonderen Charme.

Was mache ich mit den fertigen Anhängern?

Anhängen! Also als Dekoration für Türen oder Fenster.

Oder wie hier als Geschenkanhänger.

Wobei ich diese Anhänger nicht als klassische Geschenkanhänger beschriftet habe, sondern sie wirklich nur Dekoration sind. Damit der Beschenkte sie später auch irgendwo aufhängen kann.

Verlinkt bei Handmade on tuesday und creadienstag

 

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Anzeige* Cool Stuff Kofferraumschutz

 Der Frühling ist mittlerweile in Norddeutschland angekommen. Endlich ist wieder die Zeit, draußen zu sein und  sich um den Garten zu kümmern!

Vor der Gartenfreude kommt aber die Gartenpflege…

Das alte Laub muss weg, vertrocknete Pflanzenteile wollen abgeschnitten werden und es findet sich die eine oder andere Pflanze, die einfach den Winter nicht gut überstanden hat und ausgegraben werden muss. Vieles davon kann ja glücklicherweise  auf den eigenen Komposthaufen. Aus vertrockneten Blüten und alten Stängeln wird mit Hilfe freundlicher Gartenbewohner im Miniformat bis zum nächsten Frühjahr wunderbare neue Erde, die ich dann zum Beispiel auch benutzte wenn ich Zimmerpflanzen umtopfe. Mit Kaffeesatz und den Resten vom aufgegossenem Tee habe ich auch sehr gute Erfahrungen im Kompost gemacht. Ehrlich gesagt bringe ich nicht jede einzelne Kartoffelschale raus, aber ich gebe mir alle Mühe. So weit so gut.
Dann bleiben aber noch dickere Äste vom Zurückschneiden des Flieders, die Bambusstäbe vom Vorjahr und der Abfall vom Schneiden der Hecke. Mit all diesen Dingen habe ich ( auch ganz klein zerteilt ) keine guten Erfahrungen im Komposthaufen gemacht. Diese Teile sind einfach zu dick, zu hart oder schlicht zu viel, als dass sie im Komposthaufen zersetzt werden würden. Für die Entsorgung dieser Gartenabfälle stehen hier „Grünabfallsammelplätze“ zur Verfügung. Das ist eine tolle Sache, wäre nicht der Transport der Gartenabfälle vom Garten zum Sammelplatz… Der tut dem Auto nämlich oft nicht so gut. Falls der Sack, in dem der Grünschnitt transportiert wird, mal umfällt, ist später nicht „Gartenfreude“ sondern „Auto sauber machen“ angesagt. Eine liebe Freundin von mir hatte sogar Montag Morgen mal eine Kröte im Auto, nachdem ihr Mann am Samstag die Gartenabfälle weggebracht hatte…was für ein Start in die Woche!

Jetzt kommt Cool Stuff  ins Spiel:

Auf dieser Webseite hab ich nämlich den Zacky Kofferraumschutz entdeckt. Das Besondere daran ist, dass diese Schutzfolie nicht nur den Boden des Kofferraums bedeckt, sondern auch die Seiten und sogar das Dach des Autos schützt. Das unterscheidet dieses Produkt deutlich von den herkömmlichen Schutzmatten oder Wannen, die einfach nur auf den Boden des Kofferraums gelegt werden.
Außerdem gehören Klemmen und Bänder dazu, mit denen der Kofferraumschutz an seinem Platz gehalten wird, so dass wirklich nichts daneben gehen kann. Sieh dir mal das Produktvideo an, dann kannst du es dir besser vorstellen. So bleibt der Kofferraum frei von Blättern, Stöckern und Dreck. Nachdem dann die Arbeit getan ist, bleibt nun also mehr Zeit für „Gartenfreude“. Neben der reinen Freude an deinen Blumen und Pflanzen ist nach getaner Arbeit auch Zeit, um im Garten Spaß zu haben. Auch in diesem Bereich wirst du bei Cool Stuff ganz sicher fündig. Neben außergewöhnlichen Geschenken für Männer und Frauen gibt es hier nämlich auch Spielzeug für draußen, mit dem Groß und Klein viel Spaß haben werden. Jetzt muss ich aber los – raus in den Garten! Ein bisschen Arbeit ist immer zu tun und Spaß macht das Draußensein ja auf jeden Fall auch!
 
*Die Inhalte aller meiner Blogposts geben grundsätzlich meine persönliche Meinung wieder. Ich verwende keine Textbausteine oder vorformulierten Texte meiner Auftraggeber.
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Gugelhupf

Freitag ist bei mir ja in den allermeisten Fällen Backtag. So auch in dieser Woche mit einem schönen Marmorkuchen als Gugelhupf. So ein Marmorkuchen ist schnell gebacken und genau der richtige Kuchen für den „Alltag“. Wenn ich einfach mal Hunger auf Kuchen habe, für besondere Anlässe backe ich dann doch eher aufwändiger…

Du brauchst

  • 250 gr Butter oder Margarine
  • 200 gr Zucker
  • etwas Vanille Aroma oder 1 Tütchen Vanillin-Zucker
  • 5 Eier oder die passende Menge Ei-Ersatz, z.B. 5 EL Sojamehl mit 9 EL Mineralwasser
  • 500 gr Mehl, ich verwende Dinkelmehl Typ630
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 50 ml Milch / Pflanzenmilch
  • 3 EL Back-Kakao
  • noch mal etwa 50 EL Milch / Pflanzenmilch

Zunächst die Gugelhupfform einfetten mit mit Paniermehl ausstreuen. Dann aus allen Zutaten außer dem Kakao und der zweiten angegebenen Milch den Rührteig zubereiten. Etwa die Hälfte des Teiges in die Form geben und den Rest mit dem Kakao und der Milch Verrühren. Die zweite Teighälfte ebenfalls in die Form füllen und mehr oder weniger vermischen. Den Kuchen bei 160° Umluft etwa 50 Minuten backen. Dann mit einem Stäbchen die Garprobe machen: rein piksen, bleibt das Stächen sauber ist er gar, haften noch Teigreste daran braucht er noch eine Weile. In diesem Fall musst du die Kuchenform eventuell abdecken, damit dein Kuchen nicht zu dunkel wird. Nach dem Backen lasse ich den Kuchen etwa 10 Minuten ruhen, bevor ich ihn auf ein Kuchengitter stürze. Wenn du es ganz schokoladig magst, kannst du den Gugelhupf nach dem kompletten Abkühlen noch mit Kuvertüre überziehen. Dafür schmelze ich 100 gr Kuvertüre mit einem Esslöffel Margarine oder Butter und pinsele die Masse auf den Kuchen. Am besten schmeckt dieser Kuchen übrigens zu einer schönen Tasse Kaffee auf der Terrasse im Sonnenschein 🙂 Ich wünsche dir ein schönes Wochenende mit viel Zeit für schöne Dinge!

 

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