Kissen aus Granny Squares

Granny Squares sind mein perfektes „unterwegs-Projekt“. Etwas Wolle und eine Häkelnadel finden in jeder meiner größeren Handtaschen Platz. Außerdem häkeln sich die bunten Quadrate quasi nebenbei während ich auf der Terrasse sitze und mich unterhalte oder ich mir einen Film ansehe.

Insgesamt habe ich 36 Quadrate benötigt. Beim Zusammenhäkeln bin ich in 6er Reihen vorgegangen. Erst die waagerechten Reihen und dann alle senkrechten Verbindungen. Dafür habe ich die einzelnen Teile rechts auf rechts aufeinander gelegt und mit festen Maschen zusammengehäkelt. In jede Ecke kommen bei dieser Vorgehensweise zwei feste Maschen.

Oft verwende ich für Granny Squares Wollreste von anderen Projekten. In diesem Fall ist das zugegebener Maßen anders, die Wolle für dieses Kissen habe ich extra ausgesucht. Süße rosa Blüten kombiniert mit kräftigem pink und knallgrün, so schön bunt! Die Rückseite habe ich aus den gleichen Farben in unterschiedliche breiten Streifen gehäkelt. Am Ende ist mein Kissen 50x50cm groß geworden und ziert nun mein Lieblingssofa.

Mehr bunte Sachen gibt´s hier bei den DienstagsDingen und dem Creadienstag.

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Kräutertöpfe Upcycling Idee

Na, was kochst  du? Und brauchst du frische Kräuter dafür? Dann habe ich hier genau das richtige für dich: kleine Pflanztöpfe mit individueller Beschriftung! Diese Kräutertöpfe sind eine schnelle kleine Upcycling Idee mit wenig Material.

Jetzt stehen sie auf der Küchenfensterbank, genau neben dem Kochtopf meiner Oma, in dem nun meine Pilea wächst.

Und so geht´s:

Zunächst zum Material: zwei Konservendosen, Tafelfarbe und Pinsel, Kreidemarker, evtl eine Vorlage und ein Bleistift, falls du nicht frei Hand zeichnen willst.

Ich habe zuerst eine mittlere und eine kleine Konservendose vom Etikett befreit und gereinigt. Dann mit Tafelfarbe das Label aufgemalt. Die kleinere Dose bekommt einen klassischen gezeichneten Banner, die große eine Art Geschenkanhänger. Den habe ich mit einer Vorlage zunächst mit Bleistift aufgemalt und das Loch mit einem Lochverstärker vor dem Übermalen geschützt.

Die Geduldsprobe bei diesem Projekt besteht darin, die Farbe trocknen zu lassen und sie in mehreren Schichten aufzutragen. Den Lochverstärker habe ich später mit Hilfe einer Stecknadel entfernt. Wenn du das geschafft hast, fehlt nur noch die eigentliche Beschriftung und eventuell eine Verzierung. Bei dem kleinen Kressetöpfchen habe nichts weiter hinzugfügt. Den Basilikum zieren neben dem Schriftzug noch ein paar aufgemalte Pflanzen.

Für mehr Ideen mit Kreidemarkern klick mal hier! Und viele mehr DIYs aus allen Bereichen findest du hier und hier.

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PomPom Papierblüten aus Seidenpapier

Heute hab ich eine Hippie-Boho-Blumenkranz-Deko-Anleitung für dich! Seit geraumer Zeit versuche ich mich an diesen PomPom-Artigen Papierblüten aus Seidenpapier. Nach einigen Versuchen habe ich die schönsten Varianten an dieser Deko befestigt und eine genaue Anleitung für dich erstellt.

Los geht´s mit folgendem Material:

ein Drahtring, Seidenpapier in verschiedenen Farben, Schere, Geodreieck, Baumwollborte, etwas Basteldraht und doppeseitges Klebeband ( Leider auf dem Foto mal wieder vergessen. Wenn du hier regelmäßig liest, weißt du schon, dass es mein Kleber nur selten aufs Bild schafft… )

Die unterschiedlichen Blüten habe ich aus Seidenpapier hergestellt. Alle sind etwas unterschiedlich gearbeitet, bestehen aber immer aus 4 Lagen Papier. Für die blaue Blüte habe ich 32x6cm zugeschnitten, die orangene Blume hat ein Grundmaß von 32x8cm und die gelbe wurde aus 32x10cm großen Zuschnitten hergestellt. Hier siehst du die Arbeitsschritte im Detail:

Die 4 Papierlagen legst du aufeinander und faltest sie gemeinsam zu einer Ziehharmonika. Die Falze sind knapp einen Zentimeter breit. Dann fasst du diese in der Mitte mit einem Draht zusammen. Ein etwas unterschiedliches Aussehen kannst du nun erreichen, wenn du die beiden Enden zuschneidest. Für meine orange Blume habe ich die Enden abgerundet, bei der blauen Blüte habe ich die Ende einfach etwas eingeschnitten. Die gelbe Variante habe ich nicht weiter bearbeitet. Nach dem Zuschneiden verklebst du die Enden mit doppelten Klebeband, so dass ein Kreis entsteht. Der letzte und kniffeligste Arbeitsschritt ist das Auseinanderziehen der vier Papierschichten. Von oben angefangen fächerst du das Papier auf. Dabei drehst du deine Blume immer weiter und erreichst dadurch das  Dreidimensionale.

Dann befestigst du alle Blumen mit dem Draht an dem Metallring. Zum Abschluss nur noch die Baumwollborte am unteren Rand anknüpfen und einen transparenten Faden zum Aufhängen anbringen.

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Ausflugtipps für Groningen

Moin zusammen! Wenn ihr mir auf Instagram folgt, habt ihr ja schon gesehen, dass ich gestern in Groningen war. Heute gibt es hier die ausführliche Version meines Tages in der nord-niederländischen Studentenstadt. Los geht´s mit der Fahrt in die Stadt, über eine der Klappbrücke, oder besser gesagt bis hin zur ersten Klappbrücke.

Ich parke am liebsten im Parkhaus am Ossenmarkt oder in der Tiefgarage des Provinciehuis. Von beiden bist du ganz schnell in der Innenstadt und kannst mit deinen Einkäufen ( Blumen!! ) zwischendurch auch mal eben wieder zurück zum Auto gehen um deine Sachen zu verstauen. Die meisten Wege in die Stadt sind von hier aus mit kleinen „Eetcafes“ gesäumt, die Tische und Stühle auf den Bürgersteig stellen, wie in Südeuropa.

Neben den üblichen ( niederländischen ) Kaufhausketten gibt es in Groningen eine unglaubliche Anzahl hübscher kleiner Geschäfte. Von Küchenzubehör über Deko-Sachen bis hin zu kleinen Boutiquen findet sich hier wirklich alles.

Und was im Einzelhandel nicht vertreten ist, gibt es ganz sicher auf dem Markt! Neben einer unerschöpflichen Auswahl an Obst und Gemüse findest du hier Fisch und Meeresfrüchte in sämtlichen Varianten.

Außerdem Käse, die berühmten niederländischen Stroopwaffeln und Snacks. Damit meine ich nicht nur Pommes, sondern auch gebackenen und frittierten Fisch sowie gegrillte Hähnchen. Auf den Wochenmärkten, die ich hier in der Gegend kenne, gibt es außerdem viel weniger Blumen und kaum Backwaren.

Und Grachten gibt es in Groningen natürlich auch! Große und kleine, mit Hausbooten und ohne …

Diese Fassadenreihe gehört für mich übrigens zu den hübschesten der ganzen Stadt. Hier befinden sich auch wieder viele kleine Cafes und Restaurants. Bei fast jedem Ausflug in die Niederlande mache ich ein Foto von Fahrrädern, so auch diese Mal.

Diese hier stehen neben der Uni, sehr idyllisch unter den Bäumen, oder?! Gleichzeitig konnte ich mich noch entschließen dort ein Fahrrad auszuleihen oder meines mitzunehmen. Dem dortigen Radfahrverhalten fühle ich mich nicht gewachsen…

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12 von 12 im Juli

Meine zwölf Bilder vom heutigen Tag. Wie immer bin ich gegen 5:30 Uhr aufgestanden und habe einen großen Becher Kaffee getrunken. Dann habe ich an meiner Zeichnung von gestern weiter gemalt und ein neues Projekt vorbereitet.

12 von 12 im Juli 2018

Nach der gezeichneten Pflanze habe ich mich um echte Pflanzen gekümmert und meiner Mama den versprochenen Ableger meiner Pilea eingepflanzt, außerdem ein Brot gegessen und ein Experiment mit Aquarellfarben gemacht.

Nachmittags ab ins Auto und auf nach Hamburg, da war ich schließlich in dieser Woche noch gar nicht! Dort angekommen erst mal einen schönen Kaffee, ein noch schöneres Eis und ein Spaziergang bei Planten und Blomen.

Zum Tagesausklang dann noch ein bisschen Abendstimmung am Hafen.

Noch mehr Bilder vom 12. Juli gibt es sonst bei Draußen nur Kännchen. Momentan ist die Linkparty noch nicht online…

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Individuelles Notizbuch selber machen

Heute zeige ich dir, wie du ein Notizbuch ganz einfach selber machen kannst. Mit unterschiedlichen Materialien, ganz schlicht oder aufwändig bunt verziert, alles ist möglich.

Folgende Materialien und Werkzeuge brauchst du:

  • für die Außenseiten: festes Papier, Karton oder einen Grußkartenrohling
  • Papier für die Innenseiten, ich verwende 100g m²
  • Sticker, gemustertes Papier, Washi-Tape, Transparentpapier, Kunststoffolie, …
  • fertige kleine Briefumschläge
  • doppelseitiges Klebeband
  • Mod Podge und einen Pinsel
  • Schere, Papierschneidemaschine, evtl einen Eckenabrunder
  • Lineal und Bleistift, Arbeitsunterlage
  • Ahle und dicke Nadel
  • gewachste Baumwollkordel, Band
  • Perlen oder Anhänger

Ich weiß, das sieht jetzt wild und nach vielen Sachen aus, aber ich habe alles verwendet, was mit in den Sinn gekommen ist. Außerdem zeige ich dir hier zwei unterschiedliche Varianten. Für ein einzelnes Notizbuch reichen die viel weniger Materialien, das wirst du gleich sehen!

Zunächst ein paar grundsätzliche Dinge. Das Cover sollte immer aus festerem Papier bestehen als die Innenseiten, damit dein Buch eine verlässliche Stabilität bekommt. Beim Falten der Innenseiten solltest du auf die sogenannte „Strichrichtung“ achten. Diejenigen von euch, die nähen, kennen ja den Fadenlauf bei Stoffen und das Prinzip ist auch auf Papier anwendbar. Das bedeutet bei Papier, dass es sich bereitwilliger in eine Richtung falzen lässt als in die andere. Das hat etwas mit den Fasern und der Richtung zu tun, in der Stoff oder Papier hergestellt wurde. Kurz gesagt ist es bei DIN A4 Papier üblicherweise so, dass es sich von einer Seite zur anderen besser knicken lässt als von unten nach oben.

Außerdem kannst du überlegen, ob du neben den Seite noch andere Dinge einfügen möchtest. Vielleicht einen Umschlag, um Zettel darin aufzubewahren? Magst du oben oder an der Seite Reiter hinzufügen, weil deine Notizen dann besser geordnet sind? Ein Band als Lesezeichen ist ebenso möglich wie Trennblätter aus Kunststofffolie.

Nun aber los. Das Cover eines Notizbuches ist eine Klappkarte, die aufgeklappt so breit ist wie ein Blatt gewöhnliches Papier, aus dem später meine Notizbuchseiten bestehen werden. Wenn das Papier nun einfach nur in der Mitte gefaltet wird, ragt es später aus dem Cover heraus. Also habe ich einfach 0,5cm abgeschnitten und es dann gefaltet. Das andere Heft hat eine altes Plattencover als Außenseite bekommen.

Hier habe ich die Größe so gewählt, dass ich das Papier der Innenseiten nicht zurück schneiden muss. Außerdem hab ich mir zu nutze gemacht, dass die Pappe ja sozusagen schon doppelt liegt. Ich habe die obere linke Ecke verwendet und den oberen Teil zusätzlich aufgetrennt. Damit ist eine Außenhülle schon fertig. Für die zweite wendest du dich deiner Klappkarte zu: soll sie bleiben, wie sie ist oder verzierst du sie? Mit Stickern, Washi-Tape ( lange nicht benutzt!! ) oder bedrucktem Papier hast du auch hier wieder die Qual der Wahl. Das Aufkleben größerer oder vollflächiger Papierstücke gelingt mir mit Mod Podge am besten. Einfach mit dem Pinsel auf der Karte verteilen, Papier andrücken und fertig.

Nun die Innenseiten zuschneiden, Hinweise dazu habe ich ja bereits weiter oben im Text gemacht. Die entsprechenden Seiten habe ich dann aufeinander gelegt und in einem geknickt. Den Falz kannst du mit einem Falzbein nachziehen, dann wir der Knick schöner.

Jetzt ist der Zeitpunkt, die Notzibuchseiten und Extras zu platzieren. Einen kleinen bunten Umschlag, in dem ich lose Zettel sammeln kann,  werde ich in die Fadenbindung mit einbeziehen.

Außerdem habe ich mich für eine Kunststofffolien-Trenner und Seiten aus bedrucktem Transparentpapier entschieden. Beide wurden genauso wie die Seiten erstellt.

Nun fehlt noch die Bindung. Mit der Ahle stichst du in die Mitte des Covers und aller deiner Seite ein Loch.

Dann alles passend aufeinander legen und anfangen zu „nähen“. Los geht´s außen in der Mitte, von hier durch alle Schichten – nach oben – um die obere Kante herum nach außen – wieder durch das Loch nach innen –  und um die untere Kante nach außen zum Anfang zurück.

Dann gut verknoten und nach belieben verzieren, ich habe an einem ein paar kleine Perlen befestigt.

Außerdem mag ich Reiter zum Unterteilen. Du kannst selbstklebende fertig kaufen oder deine eigenen machen: hierfür benötigst du Papier oder dünneren Karton und einen Ecken-Abrunder oder einfach eine Schere.

Bei meiner Version haben die fertigen Reiter die Größe von etwa 2,5 x 3,5 cm . Dafür schneidest du ein Stück Papier zu, das 5 cm x 3,5cm groß ist und faltest es zur Hälfte. dann knipst du die gefalzte Seite mit dem Eckenrunder ab oder schneidest sie entsprechend. Dann beide Seiten mit doppeltem Klebeband versehen und aufkleben. Ich wünsche dir viel Spaß beim Nacharbeiten! Verlinkt beim Creadienstag und den Dienstagsdingen.

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#fünffragenamfünften

Fünf Fragen am Fünften – Juli Edition

Meine Beitrag zur Monatskolumne von luziapimpinella. Fünf Fragen, die mich dazu gebracht haben über Dinge nachzudenken, auf die ich sonst nicht gekommen wären. Außerdem ist es super spannend zu erfahren, was Nic selbst und die anderen Blogger aus dem Link-Up so denken!

1. Was magst du am Sommer am liebsten?

ALLES! Also, zuerst mal dass ich nicht friere. Dazu gehört auch einfach ohne Jacke, Mütze und Schal nach draußen zu gehen. Ganz oft sogar ohne Schuhe. Außerdem die „Erweiterung“ des Wohnzimmers durch Terrasse und Garten. Ein bisschen mehr Platz, mal an einem anderen Tisch zu schreiben, so oft es geht draußen essen. Ich esse außerdem total gerne frische Erdbeeren und Kirschen. Für Eis gibt es im Sommer ebenfalls mehr Möglichkeiten. Dann finde ich, dass die Welt bei Sonnenschein einfach so viel besser aussieht. Ok, Schnee ist auch sehr hübsch, aber das norddeutsche graue  Niesel-Piesel, was ich hier sehr oft habe, ist einfach nichts für mich. Im Sommer bin ich auch viel weniger müde, schlicht weil es abends lange hell ist. Im Winter habe ich oft gegen 20:00 Uhr bereits das Gefühl, es wäre kurz vor Mitternacht, weil es schon so lange dunkel ist. Ausflüge stehen bei mir auch im Sommer viel häufiger auf dem Programm als im Winter.

2. Was an Dir ist typisch deutsch?

Dies ist wieder die eine „harte Nuss“ in den fünf Fragen… Was ist denn überhaupt typisch deutsch? Einer meiner amerikanischen Freunden meinte mal “ Germans always give advice“ ( Deutsche geben dir immer Ratschläge ). Damit bezog er sich darauf, dass man ihm ständig erzählte, wie er damals seine wenige Wochen alte Tochter anziehen / schlafen legen / füttern … sollte. Aus diesem Grund wurde ich mit Ratschlägen ganz vorsichtig. Andere typisch deutsche Dinge kommen bei mir nur teilweise vor: Bier vom Fass mag ich gerne, Bratwurst nicht. Übertriebene Pünktlichkeit brauche ich nicht unbedingt, in vielen Fällen kommt es auf fünf oder zehn Minuten echt nicht an. Als andere typisch deutsche Sachen fallen mir noch Kartoffeln ein, die mag ich am liebsten als Kartoffelbrei. Und Autobahnen! Die werden ja auch gern als deutsche Sache angesehen, mit denen verbindet mich eine Hass-Liebe: zu viele Baustellen und Tempolimits nerven mich, wenn ich zu wenig frequentierten Zeiten frei Fahrt habe, bin ich gerne auf ihnen unterwegs.

3. An welchem Kurs oder Workshop würdest du gern teilnehmen bzw. was würdest du gern mal lernen?

Da habe ich eigentlich immer etwas auf der Liste. Mein Projekt, das ich zuletzt beendet habe, war Niederländisch lernen. Das hat viel Spaß gemacht und ich benutze es meinen regelmäßigen Besuchen im Nachbarland. Hier für den Blog habe ich durch rechtliche Änderungen eine Menge über Datenschutz gelernt und mich. Das war aber ehrlich gesagt nichts, „was ich gern mal lernen würde“… Seit einiger Zeit versuche ich mich in einem Onlinekurs zum Thema html, das macht viel Spaß! Damit hatte ich nicht gerechnet, damit mache ich ganz bestimmt noch weiter.

4. Wo bist du deinem Partner zuerst aufgefallen oder er natürlich auch dir?

Im Eiscafe, siehe Frage 1!  😉

5. Welcher Cocktail beschreibt dich am besten? 

Das ist auf jeden Fall tagesformabhängig! An vielen Tagen bin ich zuckersüß wie eine Pina Colada. An anderen ein gewöhnlicher Cola-Whisky und manchmal wirke ich auf meine Umgebung wie ein Hurricane. Im Grunde bin ich also eine ganze Cocktail-KARTE!

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Basteln mit Papierstrohhalmen

Mit bunten Papierstrohhalmen lässt sich viel mehr machen, als sie nur zum Trinken zu verwenden. Die Auswahl an unterschiedlichen Designs ist nahezu unbegrenzt, Punkte, Streifen, Sterne , Blumen…nichts, was es nicht gibt. So kannst du je nach Anlass das Passende aussuchen. Meine Strohhalme und viele andere Sachen habe ich neulich beim Geburtstagsgewinnspiel bei Noordwind gewonnen. Danke nochmal, Mädels! Das hier sind meine ersten beiden Ideen dazu.

 So geht´s:

Zunächst legst du fest, wie lang die einzelnen Strohhalme über den Rand des Windlichtes hinausragen sollen. Oder verwendest du ein größeres Glas als ich und lässt das Glas hinter den Strohhalmen sichtbar?

Jetzt kommt die Fleißarbeit: die Halme in die entsprechenden Länge zu zerteilen. Ich habe mich für unterschiedlich Längen entschieden, das gefällt mir besser. Dann klebst du einen Streifen doppeltes Klebeband um dein Glas und drückst einen Abschnitt nach dem anderen an. Ich verwende in diesem Windlicht übrigens ein elektrisches Teelicht, damit mir der obere Rand nicht anbrennt…

Eine andere Idee ist ein einzelner Wimpel. Mit diesem Schriftzug eignet er sich als Dekoration für die Haustür.

Hierfür hab ich ein Stück Kaftpapier bestempelt und zurecht geschnitten. Dann den Strohhalm bündig abgeschnitten und mit flüssigem Kleber aufkleben. Zum Abschluss einfach ein farblich passendes Band durch den Papierstrohhalm gefädelt und verknotet. Der Knoten versteckt sich später im Inneren und ist nicht sichtbar.

Die Klassiker der Strohhalm-Deko zeige ich hier auch nochmal: eine Mini Wimpelkette auf einem Kuchen. Die Strohhalme sind sozusagen die Fahnenmasten, dazwischen kommt ein hübsches Band an dem kleine Papierwimpel angeklebt sind.

Und eine klassische Windmühle. Hier dient der Strohhalm als Fahnenmast. Eine süße kleine Deko, die sich zum Beispiel in einem Blumenstrauß gut macht.

Der obere Teil besteht aus einem kleinen Papierquadrat, dass du von allen vier Ecken aus bis kurz vor die Mitte einschneidest. Dann in jede zweite Ecke und die Mitte mit Hilfe der Stecknadel ein Loch pieksen.

Danach zuerst die vier Ecken auf die Nadel stecken und die Nadel durch die Mitte führen. Das Ende umbiegen und mit einem Tropfen Kleber fixieren.

Zwei weitere Strohhalm-Ideen hatte ich vor einiger Zeit in diesen Beiträgen schon mal gezeigt: Hier zeige ich dir, wie du aus Papierstrohhalmen eine ganz andere kleine Wimpelkette machen kannst oder eine süße Leckerei!

Verlinkt beim Creadienstag und den Dienstagsdingen!

 

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Gestern in Duhnen, ein Drama in mehreren Akten

( K )ein normaler Tag am Strand

Gestern am Strand. Ich sitze stundenlang in der Sonne. Sehe den Schiffen zu, die aus der Elbmündung kommen. Freue mich über den schönen Sommertag. Etwa 30 Meter entfernt von mir spielt eine Gruppe Jugendlicher Fußball. Wahrscheinlich sind sie zwischen 17 und 19 Jahren alt. Ihre Rucksäcke liegen bei einer Frau, die etwa in meinem Alter ist, auf einer großen Decke. Sie haben Essen und Getränke dabei und eine Mülltüte, so wie ich. ( Warum gibt es an einem kurabgabepflichtigen Strand keine Mülltonnen? ) Die Zeit vergeht, Leute kommen und gehen. Die Jungs kicken vor sich hin, hören ab und an mal ein oder zwei Lieder über ihren Bluetooth Lautsprecher. Gewöhnliche Radiomusik, ich beneide sie im Grunde um ihre Idee und setzte den Lautsprecher auf meine gedankliche Liste für den nächsten Ausflug.

Irgendwann höre ich Geschrei, sehe hinüber. Ein Mann um die sechzig steht bei der Gruppe und motzt sie an: „Ihr könnt euch wohl nicht benehmen. So ein Lärm den ganzen Tag. Verschwindet von hier!“ Ich wundere mich, ich habe keinen besonderen Lärm wahrgenommen. Nur spielende Kinder. Zugegebenermaßen große Kinder, aber Kinder. Der Mann redet sich in Fahrt: „Was wollt ihr eigentlich hier? Haut ab, geht hin wo ihr hergekommen seid“ Ach, daher weht der Wind, nicht der „Kinderlärm“ ist hier sein Problem. Offensichtlich stört er sich an Haar- und Hautfarbe von einigen. Ich stehe auf, will hingehen. Ihm erklären, dass er sich irrt, wenn er denkt, dass ER sich so benehmen kann, wie er es gerade versucht. Zwischen den Strandkörben taucht ein weiterer älterer Herr auf. Nähert sich schneller als ich. Ich frage mich, ob er der Gruppe beistehen wird.

Die Frau auf der Decke fühlt sich mittlerweile sichtlich unwohl. Versichert, dass sie keine Musik mehr anmachen werden.  Der Zweite beginnt ebenfalls zu pöbeln: „Genau, ihr habt hier nichts zu suchen. Haut doch ab. So ein schlimmes Benehmen!!“ Ich kann es nicht glauben. Es ist Sommer, die Sonne scheint. Ein Gruppe Jugendlicher spielt Fußball an einem öffentlichen Strand. Was sollen die Jungs denn sonst tun? Vor einem Supermarkt rumlungern? Bei dem schönen Wetter am PC zocken?

Ich will weiter gehen, werde aber von jemandem abgelenkt, mit dem ich dort bin. Ich antworte ihm nur knapp, dass ich mal sehen will, was es dort für ein Problem gibt und ob ich helfen kann. Der erste tippt mittlerweile einem der Jungs vor die Brust und besteht darauf, zu erfahren wo er denn nun herkomme. Der Junge antwortet er sei in Deutschland geboren. Einige der Jugendlichen scharren verlegen mit ihren Füßen im Sand. Ich höre weitere Satzfetzen. „…verschwinden…“, „…kein Benehmen…“, „…furchtbarer Lärm…“

Ich habe die Szene fast erreicht, da steht ein Familienvater aus seinem Strandkorb auf, redet auf die beiden ersten ein. Er deutet ein Stück weiter, wo viel Platz ist. Die Situation löst sich auf, bevor ich etwas tun konnte. Bevor ich den Männern sagen konnte, das alle anderen Strandbesucher dieses Nachmittages sich offensichtlich nicht gestört fühlen. Dass hier jeder Fußball spielen darf. Dass die Gruppen niemanden was getan hat. Dass sie ihrem Ball immer unter Kontrolle gehalten haben, niemanden damit getroffen haben.

Denn viele Leute sitzen um den improvisierten Fußballplatz drumherum. Paare, Familien, unterschiedliche Gruppen von Menschen. Einer der Männer setzt sich wieder zu seiner Begleiterin, dorthin wo er die ganze Zeit schon war. Der andere nimmt seine Sachen und die Frau, mit der er hier ist, und setzt sich ein Stück weg.

Ich frage mich, was passiert wäre, wenn ich mit der Gruppe, die mich begleitet, Fußball gespielt hätte?! Unser Ball lag die ganze Zeit neben mir, nur zufällig haben wir heute mal nicht gespielt. Mehr Schiffe passieren die Elbmündung. Die Sonne scheint noch immer. Die Ebbe zieht das Wasser zurück und gibt den Schlickboden frei. Die Jungs setzen sich auf die Decken und essen Wassermelone, sammeln die Schalen in ihrem Müllbeutel. Alles ganz normal?! Ich ärgere mich über mich, dass ich so langsam reagiert habe. Nicht im allerersten Moment eingeschritten bin. Frage mich, ob das immer so schnell geht, dass sich unbegründeter Hass ausbreitet, Leute anfangen zu pöbeln. Überlege außerdem, ob ich mich in Gefahr gebracht hätte, wenn ich schneller gewesen wäre und meine Meinung gesagt hätte. Eine meiner Begleiterinnen fragt mich, ob ich mir so die Wähler von rechten Parteien vorstelle. Ja, genauso stelle ich sie mir vor.

Warum nur fühlte sich die Situation so zeitverzerrt an? Wie ein Film, der zu langsam läuft. Es war aber kein Film, es war das echte Leben, gestern Nachmittag in Duhnen. Hast du so etwas auch schon mal erlebt? Was hast du getan? Was hättest du gestern an meiner Stelle getan?

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