Mini Album selber machen

Heute gibt´s die Anleitung für ein Mini Album für Instax-Bilder. Ich stehe total auf den retro Style von Sofortbildern und sammele die schönsten gerne in eigens angefertigten Alben. Die Idee zu diesem Minialbum entstand, als ich übers Wochenende eingeladen war. Natürlich hatte ich die Instax im Gepäck und geplant der Gastgeberin die besten Fotos hinterher zu schenken.

DIY Minialbum

So geht´s:

Zur Vorbereitung hatte ich bereits Zuhause zwei Sets von passenden Projekt-Life-Karten zusammen gestellt. Zwei Sets deshalb, weil sie unterschiedlich viele Karten beinhalten. Außerdem unterschiedliche Designs haben und ich auch für mich einige Schnappschüsse sammeln wollte. Sie haben eine Größe von etwa 7x10cm, zugeschnittener Karton erfüllt den gleich Zweck 😉 Diese Maße lassen einen hübschen Rand um das Foto und es bleibt noch ein bisschen Platz zum Beschriften. Gleichzeitig ist auch der Aufdruck noch zu erkennen. Die Karten habe ich oben links in der Ecke einmal mit der Lochzange gelocht um sie mit einem Buchbindering im Miniformat zusammen zu halten.

Alles Material für unterwegs befindet sich in dem kleinen Mäppchen: Schere, Fineliner zum Beschriften der Seiten, wasserfester Fineliner um auf den Fotos zu schreiben, diverses Washi-Tape, Deko Klammern und doppelseitige Klebepads.

Unterwegs habe ich also fotografiert was das Zeug hält und in einer ruhigen Minute am Abend die Bilder in chronologischer Reihenfolge eingeklebt. Dabei habe ich eine Kombination aus unsichtbarer Verklebung ( mit den Klebepads ) und sichtbarem Kleber aus Maskingtape gewählt. Die Beschriftung halte ich bei diesen Minialben üblicherweise in schwarz, mit dem bunten Untergrund und den Washitapes ist es dann bunt genug. Eigentlich kann ich kaum glauben, dass ich diesen Satz gerade geschrieben habe!

Während die anderen Gäste fleißig Kirschen geerntet haben, habe ich also am Gartentisch gesessen und die Bilder eingeklebt. Fürs das zweite Album hat die Zeit unterwegs dann doch nicht mehr gereicht. Weil ich alle Materialien schon griffbereit hatte, war das dann Zuhause ganz schnell erledigt.

Verlinkt bei den Dienstagsdingen und Creadienstag.

 

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12 von 12 im August

Hallo! Ich hoffe du hattest einen genauso tollen Sonntag wie ich 😉 Hier sind meine 12 Bilder vom 12.

Irgendwie bin ich heute später als üblich in den Tag gestartet. Zum Kaffee habe ich den Rest von diesem Buch gelesen, das kommt gleich wieder auf den Lese-Stapel, denn es sind so viele spannende Tipps drin! Gegen Mittag bin ich nach Bremen gefahren.

Erster Programmpunkt dort: Mittagessen! Danach ein ausgiebiger Spaziergang, bei dem ich was Neues entdeckt habe, das Projekt Stadtgemüse offensichtlich war ich schon viel zu lange nicht mehr hier!

Dann noch ein Eis, es stellte sich heraus, dass das Abendessen danach ausfällt, ich war pappsatt! Wichtigste Aufgabe in den letzten Wochen: Blumen und Kräuter gießen. Am späteren Nachmittag habe ich mir eine DVD angesehen und festgestellt, dass ich unbedingt mal ins Paula Modersohn Becker Museum möchte!

Nach dem Film wieder ab nach draußen, was ein toller Sommer! Später am Abend war ich noch bei einer Veranstaltung und von der Parkplatzsituation echt überrascht. Zum Abschluss des Tages habe ich noch meine Sachen für morgen rausgelegt. Dann fällt der Start in die Woche doch gleich viel leichter!

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12 von 12 im Juli

Meine zwölf Bilder vom heutigen Tag. Wie immer bin ich gegen 5:30 Uhr aufgestanden und habe einen großen Becher Kaffee getrunken. Dann habe ich an meiner Zeichnung von gestern weiter gemalt und ein neues Projekt vorbereitet.

12 von 12 im Juli 2018

Nach der gezeichneten Pflanze habe ich mich um echte Pflanzen gekümmert und meiner Mama den versprochenen Ableger meiner Pilea eingepflanzt, außerdem ein Brot gegessen und ein Experiment mit Aquarellfarben gemacht.

Nachmittags ab ins Auto und auf nach Hamburg, da war ich schließlich in dieser Woche noch gar nicht! Dort angekommen erst mal einen schönen Kaffee, ein noch schöneres Eis und ein Spaziergang bei Planten und Blomen.

Zum Tagesausklang dann noch ein bisschen Abendstimmung am Hafen.

Noch mehr Bilder vom 12. Juli gibt es sonst bei Draußen nur Kännchen. Momentan ist die Linkparty noch nicht online…

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Individuelles Notizbuch selber machen

Heute zeige ich dir, wie du ein Notizbuch ganz einfach selber machen kannst. Mit unterschiedlichen Materialien, ganz schlicht oder aufwändig bunt verziert, alles ist möglich.

Folgende Materialien und Werkzeuge brauchst du:

  • für die Außenseiten: festes Papier, Karton oder einen Grußkartenrohling
  • Papier für die Innenseiten, ich verwende 100g m²
  • Sticker, gemustertes Papier, Washi-Tape, Transparentpapier, Kunststoffolie, …
  • fertige kleine Briefumschläge
  • doppelseitiges Klebeband
  • Mod Podge und einen Pinsel
  • Schere, Papierschneidemaschine, evtl einen Eckenabrunder
  • Lineal und Bleistift, Arbeitsunterlage
  • Ahle und dicke Nadel
  • gewachste Baumwollkordel, Band
  • Perlen oder Anhänger

Ich weiß, das sieht jetzt wild und nach vielen Sachen aus, aber ich habe alles verwendet, was mit in den Sinn gekommen ist. Außerdem zeige ich dir hier zwei unterschiedliche Varianten. Für ein einzelnes Notizbuch reichen die viel weniger Materialien, das wirst du gleich sehen!

Zunächst ein paar grundsätzliche Dinge. Das Cover sollte immer aus festerem Papier bestehen als die Innenseiten, damit dein Buch eine verlässliche Stabilität bekommt. Beim Falten der Innenseiten solltest du auf die sogenannte „Strichrichtung“ achten. Diejenigen von euch, die nähen, kennen ja den Fadenlauf bei Stoffen und das Prinzip ist auch auf Papier anwendbar. Das bedeutet bei Papier, dass es sich bereitwilliger in eine Richtung falzen lässt als in die andere. Das hat etwas mit den Fasern und der Richtung zu tun, in der Stoff oder Papier hergestellt wurde. Kurz gesagt ist es bei DIN A4 Papier üblicherweise so, dass es sich von einer Seite zur anderen besser knicken lässt als von unten nach oben.

Außerdem kannst du überlegen, ob du neben den Seite noch andere Dinge einfügen möchtest. Vielleicht einen Umschlag, um Zettel darin aufzubewahren? Magst du oben oder an der Seite Reiter hinzufügen, weil deine Notizen dann besser geordnet sind? Ein Band als Lesezeichen ist ebenso möglich wie Trennblätter aus Kunststofffolie.

Nun aber los. Das Cover eines Notizbuches ist eine Klappkarte, die aufgeklappt so breit ist wie ein Blatt gewöhnliches Papier, aus dem später meine Notizbuchseiten bestehen werden. Wenn das Papier nun einfach nur in der Mitte gefaltet wird, ragt es später aus dem Cover heraus. Also habe ich einfach 0,5cm abgeschnitten und es dann gefaltet. Das andere Heft hat eine altes Plattencover als Außenseite bekommen.

Hier habe ich die Größe so gewählt, dass ich das Papier der Innenseiten nicht zurück schneiden muss. Außerdem hab ich mir zu nutze gemacht, dass die Pappe ja sozusagen schon doppelt liegt. Ich habe die obere linke Ecke verwendet und den oberen Teil zusätzlich aufgetrennt. Damit ist eine Außenhülle schon fertig. Für die zweite wendest du dich deiner Klappkarte zu: soll sie bleiben, wie sie ist oder verzierst du sie? Mit Stickern, Washi-Tape ( lange nicht benutzt!! ) oder bedrucktem Papier hast du auch hier wieder die Qual der Wahl. Das Aufkleben größerer oder vollflächiger Papierstücke gelingt mir mit Mod Podge am besten. Einfach mit dem Pinsel auf der Karte verteilen, Papier andrücken und fertig.

Nun die Innenseiten zuschneiden, Hinweise dazu habe ich ja bereits weiter oben im Text gemacht. Die entsprechenden Seiten habe ich dann aufeinander gelegt und in einem geknickt. Den Falz kannst du mit einem Falzbein nachziehen, dann wir der Knick schöner.

Jetzt ist der Zeitpunkt, die Notzibuchseiten und Extras zu platzieren. Einen kleinen bunten Umschlag, in dem ich lose Zettel sammeln kann,  werde ich in die Fadenbindung mit einbeziehen.

Außerdem habe ich mich für eine Kunststofffolien-Trenner und Seiten aus bedrucktem Transparentpapier entschieden. Beide wurden genauso wie die Seiten erstellt.

Nun fehlt noch die Bindung. Mit der Ahle stichst du in die Mitte des Covers und aller deiner Seite ein Loch.

Dann alles passend aufeinander legen und anfangen zu „nähen“. Los geht´s außen in der Mitte, von hier durch alle Schichten – nach oben – um die obere Kante herum nach außen – wieder durch das Loch nach innen –  und um die untere Kante nach außen zum Anfang zurück.

Dann gut verknoten und nach belieben verzieren, ich habe an einem ein paar kleine Perlen befestigt.

Außerdem mag ich Reiter zum Unterteilen. Du kannst selbstklebende fertig kaufen oder deine eigenen machen: hierfür benötigst du Papier oder dünneren Karton und einen Ecken-Abrunder oder einfach eine Schere.

Bei meiner Version haben die fertigen Reiter die Größe von etwa 2,5 x 3,5 cm . Dafür schneidest du ein Stück Papier zu, das 5 cm x 3,5cm groß ist und faltest es zur Hälfte. dann knipst du die gefalzte Seite mit dem Eckenrunder ab oder schneidest sie entsprechend. Dann beide Seiten mit doppeltem Klebeband versehen und aufkleben. Ich wünsche dir viel Spaß beim Nacharbeiten! Verlinkt beim Creadienstag und den Dienstagsdingen.

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#fünffragenamfünften

Fünf Fragen am Fünften – Juli Edition

Meine Beitrag zur Monatskolumne von luziapimpinella. Fünf Fragen, die mich dazu gebracht haben über Dinge nachzudenken, auf die ich sonst nicht gekommen wären. Außerdem ist es super spannend zu erfahren, was Nic selbst und die anderen Blogger aus dem Link-Up so denken!

1. Was magst du am Sommer am liebsten?

ALLES! Also, zuerst mal dass ich nicht friere. Dazu gehört auch einfach ohne Jacke, Mütze und Schal nach draußen zu gehen. Ganz oft sogar ohne Schuhe. Außerdem die „Erweiterung“ des Wohnzimmers durch Terrasse und Garten. Ein bisschen mehr Platz, mal an einem anderen Tisch zu schreiben, so oft es geht draußen essen. Ich esse außerdem total gerne frische Erdbeeren und Kirschen. Für Eis gibt es im Sommer ebenfalls mehr Möglichkeiten. Dann finde ich, dass die Welt bei Sonnenschein einfach so viel besser aussieht. Ok, Schnee ist auch sehr hübsch, aber das norddeutsche graue  Niesel-Piesel, was ich hier sehr oft habe, ist einfach nichts für mich. Im Sommer bin ich auch viel weniger müde, schlicht weil es abends lange hell ist. Im Winter habe ich oft gegen 20:00 Uhr bereits das Gefühl, es wäre kurz vor Mitternacht, weil es schon so lange dunkel ist. Ausflüge stehen bei mir auch im Sommer viel häufiger auf dem Programm als im Winter.

2. Was an Dir ist typisch deutsch?

Dies ist wieder die eine „harte Nuss“ in den fünf Fragen… Was ist denn überhaupt typisch deutsch? Einer meiner amerikanischen Freunden meinte mal “ Germans always give advice“ ( Deutsche geben dir immer Ratschläge ). Damit bezog er sich darauf, dass man ihm ständig erzählte, wie er damals seine wenige Wochen alte Tochter anziehen / schlafen legen / füttern … sollte. Aus diesem Grund wurde ich mit Ratschlägen ganz vorsichtig. Andere typisch deutsche Dinge kommen bei mir nur teilweise vor: Bier vom Fass mag ich gerne, Bratwurst nicht. Übertriebene Pünktlichkeit brauche ich nicht unbedingt, in vielen Fällen kommt es auf fünf oder zehn Minuten echt nicht an. Als andere typisch deutsche Sachen fallen mir noch Kartoffeln ein, die mag ich am liebsten als Kartoffelbrei. Und Autobahnen! Die werden ja auch gern als deutsche Sache angesehen, mit denen verbindet mich eine Hass-Liebe: zu viele Baustellen und Tempolimits nerven mich, wenn ich zu wenig frequentierten Zeiten frei Fahrt habe, bin ich gerne auf ihnen unterwegs.

3. An welchem Kurs oder Workshop würdest du gern teilnehmen bzw. was würdest du gern mal lernen?

Da habe ich eigentlich immer etwas auf der Liste. Mein Projekt, das ich zuletzt beendet habe, war Niederländisch lernen. Das hat viel Spaß gemacht und ich benutze es meinen regelmäßigen Besuchen im Nachbarland. Hier für den Blog habe ich durch rechtliche Änderungen eine Menge über Datenschutz gelernt und mich. Das war aber ehrlich gesagt nichts, „was ich gern mal lernen würde“… Seit einiger Zeit versuche ich mich in einem Onlinekurs zum Thema html, das macht viel Spaß! Damit hatte ich nicht gerechnet, damit mache ich ganz bestimmt noch weiter.

4. Wo bist du deinem Partner zuerst aufgefallen oder er natürlich auch dir?

Im Eiscafe, siehe Frage 1!  😉

5. Welcher Cocktail beschreibt dich am besten? 

Das ist auf jeden Fall tagesformabhängig! An vielen Tagen bin ich zuckersüß wie eine Pina Colada. An anderen ein gewöhnlicher Cola-Whisky und manchmal wirke ich auf meine Umgebung wie ein Hurricane. Im Grunde bin ich also eine ganze Cocktail-KARTE!

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Gestern in Duhnen, ein Drama in mehreren Akten

( K )ein normaler Tag am Strand

Gestern am Strand. Ich sitze stundenlang in der Sonne. Sehe den Schiffen zu, die aus der Elbmündung kommen. Freue mich über den schönen Sommertag. Etwa 30 Meter entfernt von mir spielt eine Gruppe Jugendlicher Fußball. Wahrscheinlich sind sie zwischen 17 und 19 Jahren alt. Ihre Rucksäcke liegen bei einer Frau, die etwa in meinem Alter ist, auf einer großen Decke. Sie haben Essen und Getränke dabei und eine Mülltüte, so wie ich. ( Warum gibt es an einem kurabgabepflichtigen Strand keine Mülltonnen? ) Die Zeit vergeht, Leute kommen und gehen. Die Jungs kicken vor sich hin, hören ab und an mal ein oder zwei Lieder über ihren Bluetooth Lautsprecher. Gewöhnliche Radiomusik, ich beneide sie im Grunde um ihre Idee und setzte den Lautsprecher auf meine gedankliche Liste für den nächsten Ausflug.

Irgendwann höre ich Geschrei, sehe hinüber. Ein Mann um die sechzig steht bei der Gruppe und motzt sie an: „Ihr könnt euch wohl nicht benehmen. So ein Lärm den ganzen Tag. Verschwindet von hier!“ Ich wundere mich, ich habe keinen besonderen Lärm wahrgenommen. Nur spielende Kinder. Zugegebenermaßen große Kinder, aber Kinder. Der Mann redet sich in Fahrt: „Was wollt ihr eigentlich hier? Haut ab, geht hin wo ihr hergekommen seid“ Ach, daher weht der Wind, nicht der „Kinderlärm“ ist hier sein Problem. Offensichtlich stört er sich an Haar- und Hautfarbe von einigen. Ich stehe auf, will hingehen. Ihm erklären, dass er sich irrt, wenn er denkt, dass ER sich so benehmen kann, wie er es gerade versucht. Zwischen den Strandkörben taucht ein weiterer älterer Herr auf. Nähert sich schneller als ich. Ich frage mich, ob er der Gruppe beistehen wird.

Die Frau auf der Decke fühlt sich mittlerweile sichtlich unwohl. Versichert, dass sie keine Musik mehr anmachen werden.  Der Zweite beginnt ebenfalls zu pöbeln: „Genau, ihr habt hier nichts zu suchen. Haut doch ab. So ein schlimmes Benehmen!!“ Ich kann es nicht glauben. Es ist Sommer, die Sonne scheint. Ein Gruppe Jugendlicher spielt Fußball an einem öffentlichen Strand. Was sollen die Jungs denn sonst tun? Vor einem Supermarkt rumlungern? Bei dem schönen Wetter am PC zocken?

Ich will weiter gehen, werde aber von jemandem abgelenkt, mit dem ich dort bin. Ich antworte ihm nur knapp, dass ich mal sehen will, was es dort für ein Problem gibt und ob ich helfen kann. Der erste tippt mittlerweile einem der Jungs vor die Brust und besteht darauf, zu erfahren wo er denn nun herkomme. Der Junge antwortet er sei in Deutschland geboren. Einige der Jugendlichen scharren verlegen mit ihren Füßen im Sand. Ich höre weitere Satzfetzen. „…verschwinden…“, „…kein Benehmen…“, „…furchtbarer Lärm…“

Ich habe die Szene fast erreicht, da steht ein Familienvater aus seinem Strandkorb auf, redet auf die beiden ersten ein. Er deutet ein Stück weiter, wo viel Platz ist. Die Situation löst sich auf, bevor ich etwas tun konnte. Bevor ich den Männern sagen konnte, das alle anderen Strandbesucher dieses Nachmittages sich offensichtlich nicht gestört fühlen. Dass hier jeder Fußball spielen darf. Dass die Gruppen niemanden was getan hat. Dass sie ihrem Ball immer unter Kontrolle gehalten haben, niemanden damit getroffen haben.

Denn viele Leute sitzen um den improvisierten Fußballplatz drumherum. Paare, Familien, unterschiedliche Gruppen von Menschen. Einer der Männer setzt sich wieder zu seiner Begleiterin, dorthin wo er die ganze Zeit schon war. Der andere nimmt seine Sachen und die Frau, mit der er hier ist, und setzt sich ein Stück weg.

Ich frage mich, was passiert wäre, wenn ich mit der Gruppe, die mich begleitet, Fußball gespielt hätte?! Unser Ball lag die ganze Zeit neben mir, nur zufällig haben wir heute mal nicht gespielt. Mehr Schiffe passieren die Elbmündung. Die Sonne scheint noch immer. Die Ebbe zieht das Wasser zurück und gibt den Schlickboden frei. Die Jungs setzen sich auf die Decken und essen Wassermelone, sammeln die Schalen in ihrem Müllbeutel. Alles ganz normal?! Ich ärgere mich über mich, dass ich so langsam reagiert habe. Nicht im allerersten Moment eingeschritten bin. Frage mich, ob das immer so schnell geht, dass sich unbegründeter Hass ausbreitet, Leute anfangen zu pöbeln. Überlege außerdem, ob ich mich in Gefahr gebracht hätte, wenn ich schneller gewesen wäre und meine Meinung gesagt hätte. Eine meiner Begleiterinnen fragt mich, ob ich mir so die Wähler von rechten Parteien vorstelle. Ja, genauso stelle ich sie mir vor.

Warum nur fühlte sich die Situation so zeitverzerrt an? Wie ein Film, der zu langsam läuft. Es war aber kein Film, es war das echte Leben, gestern Nachmittag in Duhnen. Hast du so etwas auch schon mal erlebt? Was hast du getan? Was hättest du gestern an meiner Stelle getan?

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12 von 12 im Juni

Meine zwölf Bilder vom heutigen Tag. Wie immer bin ich gegen 5:30 Uhr aufgestanden, dann musste erst mal der alte Lack ab und als erste richtige Tat des Tages habe ich einen Blogpost vorbereitet.

Außerdem habe ich meine frisch eingepflanzten Nelken gegossen, mein neues Buch angefangen und mir einen Salat zum Mittagessen gemacht.

Danach war noch mal Zeit für kreative Arbeit mit Papier und ich habe den Salat für die Grillparty am Abend vorbereitet. Außerdem musste noch frische Farbe auf meine Nägel.

 

Später dann ab ins Auto und zur Grillparty gefahren, das Buffet war natürlich grandios und zum Abschluss des Tages habe ich wie jeden Abend Kaffee für morgen früh in die Maschine gefüllt.

Noch mehr Bilder vom 12. Juni gibt es hier bei Draußen nur Kännchen

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#FÜNFFRAGENAMFÜNFTEN

Fünf Fragen am Fünften – Juni Edition

Mein Beitrag zur Monatskolumne von luziapimpinella. Fünf Fragen, die mich dazu gebracht haben über Dinge nachzudenken, auf die ich sonst nicht gekommen wären. Außerdem ist es immer super spannend zu erfahren, was Nic selbst und die anderen Blogger aus dem Link-Up so denken!

1. Wenn du emigrieren müsstest, in welches Land würdest du auswandern und warum?

Da muss ich nicht lange überlegen: ich würde ohne mit der Wimper zu zucken gute zwei Stunden nach Westen fahren und hätte in den Niederlanden sofort mein neues Zuhause gefunden. Obwohl die Distanz zu meiner Heimat nicht groß ist, ist die Landschaft ganz anders. Die vielen Grachten und Kanäle teilen die weiten Felder in übersichtliche grüne Rechtecke, über den sich der weite Himmel erstreckt. Die Leute sind freundlich und aufgeschlossen. Selbst im großen Gedränge Sonnabend Vormittag mitten auf dem Groninger Markt sieht man in freundliche Gesichter. Mit meinen geringen Kenntnisse der niederländischen Sprache treffe ich immer auf geduldige Trainingspartner. Die Lebensmittelauswahl in den Supermärkten hat unglaubliche Ausmaße. Dort finde ich in nahezu jedem Supermarkt nebeneinander, wofür ich hier einen Asiaten, Libanesen und Deutschen Händler separat aufsuchen muss. Plus amerikanischer Schokoriegel! Genug der Worte, ich geh packen!!!

2. Nach welchen Kriterien suchst du einen Film aus und fällt es dir schwer, ihn einfach auszuschalten und nicht
zu Ende zu gucken, wenn du ihn dann doch nicht so gut findest?

Üblicherweise animiert mich der Trailer zum Ansehen. Ich würde wahrscheinlich nie ins Kino gehen, wenn mir die Vorschau nicht gefällt. Eventuell kann mich noch die Besetzung an Schauspielern locken. Falls es mir allerdings wirklich nicht gefällt, habe ich auch Hemmungen einfach das Kino zu verlassen.

3. Wann hast du das letzte Mal zusammen mit anderen gesungen?

Eine Frage zum Thema singen gab es hier schon mal. Ich denke damit ist alles gesagt… Also mal abgesehen vom Mitsingen bei Konzerten oder Partys, wenn ich zufällig das Lied kenne. So etwas wie “ Nun lasst uns mal was singen“ kommt bei mir nicht vor und singen im Chor wäre auch nichts für mich.

4. Was ist dir im Bezug aufs andere Geschlecht ein komplettes Rätsel?

Hm, spontan nichts. Mehr als die Hälfte meines Lebens verbringe ich schon mit dem anderem Geschlecht, das läuft ohne Rätselraten ganz gut 😉 Die Frage ist zu allgemein gestellt, befürchte ich… Bestimmte Vertreter der männlichen Spezies verwundern mich, aber das liegt nicht an „den Männern“ im allgemeinen. Ich rede hier von dem kleinen Prozentsatz, der Autos anbetet, Sätze sagt wie „Niemand darf mit MEINEM Auto fahren“ und ähnlichen Dingen. Ein fahrbarer Untersatz ist nur ein Gebrauchsgegenstand! Vier Räder, Dach und Radio, mehr braucht es nicht und zu jeder Beule gehört auch eine interessante Geschichte!

5. Was liegt auf deinem Nachtisch herum?

Taschentücher, Handcreme, Socken ( jaaa, auch im Sommer ), eine Wolldecke, mein MP3-Player und eine Duftkerze, manchmal noch Medikamente und eine Zeitschrift.

Die Bilder in diesem Beitrag stammen alle aus den Niederlanden. Ganz oben siehst du Groningen im April. Das nächste Foto zeigt den Hafen in Volendam.  Auf dem unteren  Foto bin ich in Bloemendaal aan Zee, es war eisig kalt im März, aber wunderschön!

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5-Minuten-Collage im Frühling

Eine Idee von Frau Rösi.  Zu jeder Jahreszeit stellt sie eine Collage zusammen und sammelt die Ideen in einer Linkparty. Zum Thema „Frühling“ bin ich diesmal auch dabei. Ich habe mich neben Pastellfarben auch für geblümte Dinge entschieden.

Flieder muss im Frühling auf jeden Fall sein, ich mag den Geruch sehr gern. Die Häkelblüte ist der Anfang eines Granny Squares, das ich hier demnächst nochmal zeige. Außerdem im Bild einer meiner Lieblings-Loops und eine Kette, die ich vor einiger Zeit in den Niederlanden gekauft habe. Als die Collage dann schon fast fertig war, kamen mir noch meine Scrapbooking Materialien in den Sinn und da war natürlich auch noch etwas „Pastelliges“ dabei 😉

 

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