Was sind denn Artist Trading Cards?

Ein toller Aspekt der sozialen Medien ist ja, dass man immer wieder auf Dinge stößt, die einem im echten Leben nie begegnet wären. Für mich waren das neulich Artist Trading Cards, kurz ATC. Eine liebe Bekannte, der ich auf Instagram folge, zeigt immer wieder ihre bunten Mini-Kunstwerke und brachte mich darauf, mich damit zu befassen. Einen kleinen Auszug meiner Nachforschungen habe ich hier für dich zusammen gestellt.

Die Initiative entstand im Jahr 1997 aus einer Idee des schweizer Künstlers M. Vänçi Stirnemann heraus. Der Ursprung leitet sich von den Trading Cards ( Tauschkarten ) aus dem Sport- oder Comicbereich ab, die aus den USA stammen und in den letzten Jahren auch in Deutschland immer populärer wurden. Die Größe der Karten entspricht ebenfalls diesen: 2,5×3,5 inch, also etwa 64x89mm. Das Spannende ist neben der Herstellung mit Farben, Stempeln oder Strukturpaste das Tauschen. Hierfür gibt es nicht nur Facebookgruppen sondern richtige Tausch-Events in vielen amerikanischen uns europäischen Städten. Material, Thema und Technik sind jeden Teilnehmer selbst überlassen und es kann wirklich jeder mitmachen. Ich finde übrigens, dass sich die Karten auch ganz prima als Geschenkanhänger oder Grußkarten eignen.

Für meine Karten habe ich auf schwerem DIN A4 Papier zunächst mit unterschiedlichen Farben die Hintergründe gestaltet. Zum Teil habe ich die Farbe mit einer Walze aufgetragen, zum Teil aufgesprüht. Zusätzlich sind einige der Karten mit dreidimensionaler Strukturpaste versehen. Schicht um Schicht entsteht so eine immer andere Farbkombination mit ganz eigener Wirkung. Den Zuschnitt der einzelnen Karten habe ich nach dem Trocknen durchgeführt und mir die schönsten Papierabschnitte ausgesucht.

Die anderen Papiere werde ich entweder weiterbearbeiten um sie später ebenfalls als ATC zur Verfügung zu haben oder als Geschenkanhänger ausstanzen oder als Deko für Karten oder Scrapbooking zu verwenden.

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Schälchen mit Marmoreffekt selber machen

Hallo September! Der Sommer neigt sich mittlerweile dem Ende entgegen und es gibt schon wieder Tage, an denen es sich „kalt“ anfühlt. Soweit man bei 13 oder 18 Grad von „kalt“ sprechen kann, aber nach den letzten Monaten scheint es für mir eisig. Deswegen war es nun auch der richtige Zeitpunkt, ein DIY auszuproiberen, das ich schon ewig auf meiner Liste hatte: ein kleines Schälchen für Schnickes aus ofenhärtender Modelliermasse. Besonders angetan haben es mir die marmorierten Versionen, die auf Pinterest zu sehen sind.

So habe ich es gemacht:

Nachdem ich ganz lange nicht mit diesem Material gearbeitet hatte, hab ich mich erst mal wieder „eingelesen“, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Offensichtlich ist es sehr wichtig, die Masse vor der Verarbeitung geschmeidig zu kneten. Gelesen, getan: abwechselnd habe eine Schlange und eine Kugel geformt, bis die Knete wirklich weich und geschmeidig war.

Für den marmorierten Effekt dann die beiden Schlangen gegeneinander verdrehen, das habe ich insgesamt drei Mal gemacht. Dann wieder eine Kugel formen und diese ausrollen. Meine Arbeitsfläche sieht übrigens auf den Fotos etwas seltsam aus, weil ich direkt auf Backpapier gewerkelt habe. Das ist frei von Fusseln oder anderen Dingen, die besonders in der hellen Masse gerne hängen bleiben würden und es klebt nichts an. Freihändig eine Schale zu formen war für mich eher schwierig, deswegen habe ich mir eine kleine Glasschüssel zu Hilfe genommen und meine Knete darüber gelegt. Dabei kannst du dir dann noch aussuchen, welche Seite dir vom Muster besser gefällt.

Diese Schüssel hat von außen eine Art viereckige Reliefstruktur, die hinterher auf dem geformten Abdruck gut zur Geltung kommt. Dann also ab in den Ofen mit dem guten Stück und nach Herstelleranweisung backen. Übrigens scheint es keine gute Idee zu sein, Materialien unterschiedlicher Hersteller zu kombinieren, die verschiedene Temperaturangaben oder Backzeiten haben. Versuch es nicht, ich hab das schon für dich erledigt und es wird nicht richtig fest! 🙁 Nach dem Backen dann die Schüssel von der Masse lösen und das Werkstück gut auskühlen lassen. Vom Lackieren habe sich in diesem Fall abgesehen, ich mag die matte Optik sehr. Nun ziert die neue Schale meinen Tisch und ich bewahre meine Clips darin auf.

Schälchen mit Marmoreffekt

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Bunte Armbänder

Bunte Armbänder aus Falzgummi mit unterschiedlichen Anhängern sind ein tolles Accessoire für warme Tage. Unter langen Ärmeln stören mich Armbänder manchmal, aber wenn es warm genug für kurze Sachen ist, trage ich sehr gerne Armschmuck. Perfekt wird der Look, wenn du mehrere dieser Bänder übereinander trägst.

Diese bunten Bänder gibt es als Meterware oder schon fertig geknotet. Die bereits geknoteten sind glaube ich als Zopfbänder gedacht ( korrigiere mich bitte, falls ich mich irre!? ) aber dafür finde ich sie gar nicht so gut geeignet. Das kann allerdings auch an meinen Haaren liegen. Wie auch immer, ich habe ein paar besonders schöne davon ausgesucht und ruck-zuck zu neuen Armbändern verarbeitet. Ein geblümtes Band trage ich „einfach so“, direkt aus der Packung. Ich konnte mich nicht entscheiden, welcher Anhänger aus meinen Vorräten am besten dazu passt und das Rosenmuster wirkt auch alleine schon richtig toll.

Die Herstellung der Armbänder erklärt sich schon fast von alleine: Zuerst das Material zusammenstellen, die Auswahl von Band und Anhängern nimmt bei diesem DIY den größten Teil der Zeit in Anspruch. Mit Nietstiften lassen sich die Perlen befestigen. Dafür einfach den Stift durch die Perle schieben, das obere Ende zu einer Öse biegen und überschüssigen Draht abschneiden. Meine Schmuckzange ist vorne rund, um damit zu biegen und hat kurz vor dem Scharnier einen mini Seitenschneider, sehr praktisch! Oder du verwendest einfach zwei einzelne Zangen. Die Anhänger, die bereits mit einer Öse versehen sind, befestige ich zusätzlich an einem Spaltring, so baumeln sie viel hübscher. Hier im Bild siehtst du noch mal alle Details:

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Werbung* Meine Backbox Sommer 2018 „Meerjungfrau“

Heute stelle ich dir „Meine Backbox“ mit der Juli-Ausgabe vor, die unter dem Motto „Meerjungfrau“ steht. Diese beiden Shakes habe ich ( unter anderem ) damit gezaubert.

Die Backbox ist ein Überraschungspaket mit unterschiedlichen Backzutaten und „Werkzeugen“ im weitesten Sinne. Mir gefällt daran, dass in dieser Boxen immer Produkte enthalten sind, die ich üblicherweise nicht gekauft hätte. In diesem Fall ist das die Mermaid-Latte, definitiv der verrückteste Artikel im Paket. Die Silikonform für die Flosse hätte ich schon cool gefunden, aber niemals gekauft, weil ich befürchtet hätte, dass ich damit nicht klar komme. Bei diesen beiden Sachen ist es jetzt so, dass ich sie auf jeden Fall ausprobiere, schließlich hab ich sie in den Händen, das ist doch ein Ansporn!

Auf der Webseite siehst du bereits vorab, unter welchem Motto die nächste Box stehen wird. Bereits jetzt ist klar, dass die nächste Box das Thema „Oktoberfest“ haben wird. Zeitgleich zum Versand des Paketes kommt eine Email, in der sich eine Einkaufsliste befindet. Hier sind alle weiteren benötigten Zutaten ( Mehl, Eier, Milch, z.B. ) auf´s Gramm genau angegeben. Außerdem gibt es eine Liste mit Küchengeräten ( Backformen, Rührgerät, Mikrowelle ) und Verbrauchsmaterial ( z.B. Backpapier, Zahnstocher ). Diese Infos schon vor dem Erhalt der Box zu haben finde ich super hilfreich. Neben einer Auswahl an ( zum Teil ungewöhnlichen ) Backzutaten bekommst du ein thematisch passendes Heft und Rezeptkarten mit vielen Schritt für Schritt Fotos.

In der aktuellen Meerjungfrauen-Ausgabe ist unter anderem „Mermaid-Latte“ enthalten. Ein Blaubeer-Kokos-Getränk, das eigentlich für den Verzehr in heißem Zustand gedacht ist. Weil mir bei diesen Temperaturen wirklich nicht nach Heißgetränken ist, habe ich zwei kalte Varianten für euch ausgetüftelt:

Links im Bild siehst du einen klassischen Vanille-Milchshake und rechts die Blaubeer-Kokos-Granita.

Der Milchshake besteht aus Vanille-Eis und ( Soja- ) Milch und in ihm taucht eine Meerjungfrau aus der Blaubeer-Kokos-Latte. Dafür habe ich die Latte laut Anleitung mit heißem Wasser aufgegossen, abkühlen lassen und in der Silikonform eingefroren. Für den Shake Milch und eine Kugel Eis in ein Glas gegeben und einen Moment gewartet, bis das Eis etwas angetaut war. Nach Geschmack etwas geschlagene Sahne dazugeben. Dann einfach die blaue Flosse abtauchen lassen und mit einigen maritimen Streuseln ( auch aus dem Paket ) dekoriert.

Die Granita ist eine sizilianische Süßspeise, die häufig mit Zitronensaft und Zuckersirup hergestellt wird. Die Flüssigkeit wird gefroren und immer wieder umgerührt, so ähnlich wie ein Sorbet. Meine Mermaid Variante besteht aus der gefrorenen Latte. In diesem Drink schwimmt eine Nixe, die ich einfach nur aus gefärbtem Wasser herstellt habe. Ich habe hierbei nur für die Optik gearbeitet, weil der Geschmack ja schon in der Granita steckt. Also einfach eine Messerspitze Lebensmittelfarbe in etwas Wasser gerührt und gefroren. Übrigens funktioniert die Silikonform großartig obwohl sie sehr detailliert ist, da hatte ich zuerst bedenken. Im ersten Anlauf hatte ich sie weder gefettet noch ausgestäubt, aber meine Eismasse hat sich easy-peasy lösen lassen. Also Granita ins Glas löffeln und die Meerjungfrau tauchen lassen. Auch hier wieder bunte Streusel als Deko. Prost!

Die komplette Liste des Inhalts:

  • die Mermaid Silikonform
  • Pickered Streu Dekor Meeres-Welt
  • Krüger Mermaid Latte, Typ Kokos-Blaubeer
  • Tropicai Kokoschips
  • Dr Oetker Sterntülle für Spritzbeutel
  • Rocky Mountain mini Marshmallows
  • Ahoj-Brause Pulver
  • Baruns-Heitmann Crazy Colors Lebensmittelfarbe
  • Sanella
  • Hobbybäcker Toastbrotmehl

Nun schnappe ich mir eines der kühlen Getränke und stöbere mal bei den DienstagsDingen und dem Creadienstag.

*Die Inhalte aller meiner Blogposts geben grundsätzlich meine persönliche Meinung wieder. Für alle im Auftrage erstellten Posts gilt, dass ich die Produkte/Dienstleitungen selber ausprobiert habe. Die entsprechenden Texte stammen ausnahmslos von mir, d.h. dass ich keine Textbausteine oder vorformulierten Texte der Auftraggeber verwende.

 

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Kissen aus Granny Squares

Granny Squares sind mein perfektes „unterwegs-Projekt“. Etwas Wolle und eine Häkelnadel finden in jeder meiner größeren Handtaschen Platz. Außerdem häkeln sich die bunten Quadrate quasi nebenbei während ich auf der Terrasse sitze und mich unterhalte oder ich mir einen Film ansehe.

Insgesamt habe ich 36 Quadrate benötigt. Beim Zusammenhäkeln bin ich in 6er Reihen vorgegangen. Erst die waagerechten Reihen und dann alle senkrechten Verbindungen. Dafür habe ich die einzelnen Teile rechts auf rechts aufeinander gelegt und mit festen Maschen zusammengehäkelt. In jede Ecke kommen bei dieser Vorgehensweise zwei feste Maschen.

Oft verwende ich für Granny Squares Wollreste von anderen Projekten. In diesem Fall ist das zugegebener Maßen anders, die Wolle für dieses Kissen habe ich extra ausgesucht. Süße rosa Blüten kombiniert mit kräftigem pink und knallgrün, so schön bunt! Die Rückseite habe ich aus den gleichen Farben in unterschiedliche breiten Streifen gehäkelt. Am Ende ist mein Kissen 50x50cm groß geworden und ziert nun mein Lieblingssofa.

Mehr bunte Sachen gibt´s hier bei den DienstagsDingen und dem Creadienstag.

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Kräutertöpfe Upcycling Idee

Na, was kochst  du? Und brauchst du frische Kräuter dafür? Dann habe ich hier genau das richtige für dich: kleine Pflanztöpfe mit individueller Beschriftung! Diese Kräutertöpfe sind eine schnelle kleine Upcycling Idee mit wenig Material.

Jetzt stehen sie auf der Küchenfensterbank, genau neben dem Kochtopf meiner Oma, in dem nun meine Pilea wächst.

Und so geht´s:

Zunächst zum Material: zwei Konservendosen, Tafelfarbe und Pinsel, Kreidemarker, evtl eine Vorlage und ein Bleistift, falls du nicht frei Hand zeichnen willst.

Ich habe zuerst eine mittlere und eine kleine Konservendose vom Etikett befreit und gereinigt. Dann mit Tafelfarbe das Label aufgemalt. Die kleinere Dose bekommt einen klassischen gezeichneten Banner, die große eine Art Geschenkanhänger. Den habe ich mit einer Vorlage zunächst mit Bleistift aufgemalt und das Loch mit einem Lochverstärker vor dem Übermalen geschützt.

Die Geduldsprobe bei diesem Projekt besteht darin, die Farbe trocknen zu lassen und sie in mehreren Schichten aufzutragen. Den Lochverstärker habe ich später mit Hilfe einer Stecknadel entfernt. Wenn du das geschafft hast, fehlt nur noch die eigentliche Beschriftung und eventuell eine Verzierung. Bei dem kleinen Kressetöpfchen habe nichts weiter hinzugfügt. Den Basilikum zieren neben dem Schriftzug noch ein paar aufgemalte Pflanzen.

Für mehr Ideen mit Kreidemarkern klick mal hier! Und viele mehr DIYs aus allen Bereichen findest du hier und hier.

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PomPom Papierblüten aus Seidenpapier

Heute hab ich eine Hippie-Boho-Blumenkranz-Deko-Anleitung für dich! Seit geraumer Zeit versuche ich mich an diesen PomPom-Artigen Papierblüten aus Seidenpapier. Nach einigen Versuchen habe ich die schönsten Varianten an dieser Deko befestigt und eine genaue Anleitung für dich erstellt.

Los geht´s mit folgendem Material:

ein Drahtring, Seidenpapier in verschiedenen Farben, Schere, Geodreieck, Baumwollborte, etwas Basteldraht und doppeseitges Klebeband ( Leider auf dem Foto mal wieder vergessen. Wenn du hier regelmäßig liest, weißt du schon, dass es mein Kleber nur selten aufs Bild schafft… )

Die unterschiedlichen Blüten habe ich aus Seidenpapier hergestellt. Alle sind etwas unterschiedlich gearbeitet, bestehen aber immer aus 4 Lagen Papier. Für die blaue Blüte habe ich 32x6cm zugeschnitten, die orangene Blume hat ein Grundmaß von 32x8cm und die gelbe wurde aus 32x10cm großen Zuschnitten hergestellt. Hier siehst du die Arbeitsschritte im Detail:

Die 4 Papierlagen legst du aufeinander und faltest sie gemeinsam zu einer Ziehharmonika. Die Falze sind knapp einen Zentimeter breit. Dann fasst du diese in der Mitte mit einem Draht zusammen. Ein etwas unterschiedliches Aussehen kannst du nun erreichen, wenn du die beiden Enden zuschneidest. Für meine orange Blume habe ich die Enden abgerundet, bei der blauen Blüte habe ich die Ende einfach etwas eingeschnitten. Die gelbe Variante habe ich nicht weiter bearbeitet. Nach dem Zuschneiden verklebst du die Enden mit doppelten Klebeband, so dass ein Kreis entsteht. Der letzte und kniffeligste Arbeitsschritt ist das Auseinanderziehen der vier Papierschichten. Von oben angefangen fächerst du das Papier auf. Dabei drehst du deine Blume immer weiter und erreichst dadurch das  Dreidimensionale.

Dann befestigst du alle Blumen mit dem Draht an dem Metallring. Zum Abschluss nur noch die Baumwollborte am unteren Rand anknüpfen und einen transparenten Faden zum Aufhängen anbringen.

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Basteln mit Papierstrohhalmen

Mit bunten Papierstrohhalmen lässt sich viel mehr machen, als sie nur zum Trinken zu verwenden. Die Auswahl an unterschiedlichen Designs ist nahezu unbegrenzt, Punkte, Streifen, Sterne , Blumen…nichts, was es nicht gibt. So kannst du je nach Anlass das Passende aussuchen. Meine Strohhalme und viele andere Sachen habe ich neulich beim Geburtstagsgewinnspiel bei Noordwind gewonnen. Danke nochmal, Mädels! Das hier sind meine ersten beiden Ideen dazu.

 So geht´s:

Zunächst legst du fest, wie lang die einzelnen Strohhalme über den Rand des Windlichtes hinausragen sollen. Oder verwendest du ein größeres Glas als ich und lässt das Glas hinter den Strohhalmen sichtbar?

Jetzt kommt die Fleißarbeit: die Halme in die entsprechenden Länge zu zerteilen. Ich habe mich für unterschiedlich Längen entschieden, das gefällt mir besser. Dann klebst du einen Streifen doppeltes Klebeband um dein Glas und drückst einen Abschnitt nach dem anderen an. Ich verwende in diesem Windlicht übrigens ein elektrisches Teelicht, damit mir der obere Rand nicht anbrennt…

Eine andere Idee ist ein einzelner Wimpel. Mit diesem Schriftzug eignet er sich als Dekoration für die Haustür.

Hierfür hab ich ein Stück Kaftpapier bestempelt und zurecht geschnitten. Dann den Strohhalm bündig abgeschnitten und mit flüssigem Kleber aufkleben. Zum Abschluss einfach ein farblich passendes Band durch den Papierstrohhalm gefädelt und verknotet. Der Knoten versteckt sich später im Inneren und ist nicht sichtbar.

Die Klassiker der Strohhalm-Deko zeige ich hier auch nochmal: eine Mini Wimpelkette auf einem Kuchen. Die Strohhalme sind sozusagen die Fahnenmasten, dazwischen kommt ein hübsches Band an dem kleine Papierwimpel angeklebt sind.

Und eine klassische Windmühle. Hier dient der Strohhalm als Fahnenmast. Eine süße kleine Deko, die sich zum Beispiel in einem Blumenstrauß gut macht.

Der obere Teil besteht aus einem kleinen Papierquadrat, dass du von allen vier Ecken aus bis kurz vor die Mitte einschneidest. Dann in jede zweite Ecke und die Mitte mit Hilfe der Stecknadel ein Loch pieksen.

Danach zuerst die vier Ecken auf die Nadel stecken und die Nadel durch die Mitte führen. Das Ende umbiegen und mit einem Tropfen Kleber fixieren.

Zwei weitere Strohhalm-Ideen hatte ich vor einiger Zeit in diesen Beiträgen schon mal gezeigt: Hier zeige ich dir, wie du aus Papierstrohhalmen eine ganz andere kleine Wimpelkette machen kannst oder eine süße Leckerei!

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Kekse backen und hübsch verpackt verschenken

Kekse backen und hübsch verpackt verschenken macht nicht nur den Empfänger glücklich sondern auch dich!

Das Rezept:

Wie bei allen Keksrezepten heizt du zuerst den Backofen vor, in diesem Fall auf 170°. Den Rührteig aus den folgenden Zutaten herstellen:

  • 4 EL Margarine oder Butter
  • 1 Ei oder Ei-Ersatz
  • 1 Becher Vanille-, Soja- oder Naturjoghurt, 125gr
  • 1 Tütchen Vanillin Zucker
  • 100gr brauner Zucker
  • 250gr Mehl
  • 115gr deines Lieblingsmüslis oder eine Variante Cornflakes, es funktioniert sogar mit süß-bunten Kindervarianten…
  • 60gr getrocknete Cranberries oder Rosinen, falls du kein Freund von Trockenfrüchten bist, kannst du diese problemlos weglassen
  • 1,5 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz

Zwei Bleche mit Backpapier auslegen. Dann mit einem Teelöffel etwa 16 Teig-Klekse auf jedem Blech verteilen. Die Kekse 10-12 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind. Zum Auskühlen auf ein Kuchengitter legen.

Für die Geschenkverpackung habe ich das Einmachglas mit Konfetti beklebt.

Mit Hilfe eines Pinsels einfach ModPodge Serviettenkleber Stück für Stück auftragen und das Konfetti leicht andrücken.

Wenn du dich einmal rundherum vorgearbeitet hast, lässt du diese erste Schicht gut trocken und trägst später eine zweite zum Versiegeln auf. Nachdem die Kekse abgekühlt sind, schichtest du sie vorsichtig in das Glas und verschließt es mit den Clips. Auf den Gummiring verzichte hier, weil die Kekse ja nicht luftdicht verschlossen werden müssen.

Falls du übrigens eine Backmischung im Glas suchst, habe ich hier ein tolles Rezept für dich!

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