DIY Anhänger aus Modelliermasse

Moin aus dem sonnigen Norden! Wie einige von euch sicher schon neulich auf auf Instagram gesehen haben, habe ich mit lufthärtender Modelliermasse gearbeitet. Mit wenig Material und Werkzeug lassen sich echt tolle Ergebnisse erzielen. Aber sieh selbst:

Material

Eine Arbeitsunterlage, dazu eine Rolle zum Ausrollen, außerdem Ausstechformen und Silikonstempel, vielleicht noch ein Messer zum Bearbeiten der Kanten und einen Pinselstiel oder etwas Ähnliches zum Durchstechen der Aufhängungen. Dazu natürlich lufthärtende Modelliermasse. Ich habe weiße gekauft und mich beim Öffnen der Packung ehrlich gesagt geärgert, dass sie nicht „richtig weiß“ war. Das hatte sich dann aber nach dem Trocknen erledigt 😉 Je nachdem , wie du deine Anhänger weiter verwenden möchtest, brauchst du noch Farbe zum Anmalen, Bänder zum Aufhängen, kleine Äste zum Anbinden oder Mobileringe oder oder oder…

So habe ich es gemacht

Das eigentliche Herstellen der Anhänger ist wirklich einfach. Du rollst die Masse portionsweise aus und verzierst sie mit den Stempeln. Dabei habe ich von innen nach außen gearbeitet, so lassen sich die Stempel am besten platzieren. Das Foto ist im ersten Durchgang entstanden, meine erste Serien von Anhängern ist deswegen nicht gleichmäßig dick.

Dann stichst du mit den Ausstechern die hübschesten Segmente aus und legst sie zum Trocknen. Zwischendurch habe ich immer mal wieder nachgesehen, wie meine Werke gerade so aussehen und sie immer mal wieder umgedreht, damit sich die Ränder nicht hoch biegen.

Nach etwa 24 Stunden sind deine Anhänger dann komplett trocken. Ich habe festgestellt, dass die Masse sehr ergiebig ist. Mit der 500g Packung hätte ich bestimmt Dekorationen für alle Fenster des Hauses ausstechen können… Aber für den Rest des Materials habe ich schon eine neue Idee, die ich sicher auch hier im Blog zeigen werde. Nach dem Trocknen kannst du die Kanten noch ein wenig mit Sandpapier verschönern, wenn das Ausstechen nicht 100%ig geklappt hat. Außerdem gibt es die Möglichkeit, die fertigen Formen mit Farbe zu bearbeiten. Ich habe dafür meine kleinen Stempelkissen verwendet. Einfach über den Anhänger gewischt und fertig! Der Farbauftrag ist hierbei nicht völlig gleichmäßig und erreicht logischerweise auch nur die erhabenen Stellen, das hat einen besonderen Charme.

Was mache ich mit den fertigen Anhängern?

Anhängen! Also als Dekoration für Türen oder Fenster.

Oder wie hier als Geschenkanhänger.

Wobei ich diese Anhänger nicht als klassische Geschenkanhänger beschriftet habe, sondern sie wirklich nur Dekoration sind. Damit der Beschenkte sie später auch irgendwo aufhängen kann.

Verlinkt bei Handmade on tuesday und creadienstag

 

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Anleitung für ein Windspiel

Hallo? Frühling? Vor lauter Verzweiflung habe ich jetzt die nächste bunte Gartendekoration aufgehängt. Bis hier mal irgendwas blüht wird es wohl noch dauern, also muss ein neues Windspiel für ein bisschen Farbe sorgen.

Mobile für drinnen und draußen
Buntes Windspiel

So wird das Windspiel gemacht

Mit ein paar Stoffresten, einer Zackenschere und Mobile-Ringen aus dickerem Draht habe ich die bunten Hingucker gestaltet. Wo ich mein Material einmal hergeholt hatte, habe gleich zwei Windspiele in unterschiedlichen Größen gemacht.

Die Ringe habe ich einfach weiß belassen. Aus den Stoffen schneidest du Streifen in unterschiedlichen Längen zu, meine sind zwischen 25 und 80 cm lang und etwa 2 cm breit. Dann werden die einzelnen Streifen zur Hälfte um den Ring geschlungen, um sie zu befestigen. Also den Streifen zur Hälfte nehmen und die Enden durch die entstandene Schlaufe ziehen. So arbeitest du dich vor, bis der größte Teil deines Drahtrings bunt verziert ist.

Zum Aufhängen knotetest du drei weitere Stoffstreifen oder andere Bänder an den Ring. Wie du im Bild oben sehen kannst, habe ich für eines der Windspiele Bommelborte verwendet. Jetzt nur noch den passenden Platz zum Aufhängen finden und fertig. Viel Spaß beim Nacharbeiten!

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DIY Gartenfahne

Endlich ist der Frühling da! Weil der Garten aber noch nicht so bunt ist, wie ich ihn gerne hätte, mussten neue Gartenfahnen her. In diesem DIY zeige ich dir, wie du deine Gartenfahne ganz einfach selber machst.

Die vorherigen waren tatsächlich schon drei Jahre alt und nicht mehr schön. Gleichzeitig hatte ich Verbesserungsbedarf: Bein Windstille, die zugegebenermaßen hier im Norden selten ist, hing die genähte Gartendeko einfach viel zu traurig nach unten.

So wird`s gemacht:

Für meine aktuelle Version brauchst du Stoffreste, Bambusstäbe zum Aufstellen und Stoffsteif, zusätzlich eine ( Zacken- ) Schere, Pinsel und eine Arbeitsunterlage. Diesmal wird nicht genäht, sondern geklebt. Für den Zuschnitt habe ich meine Stoffe gefaltet und Fähnchenförmig zugeschnitten.

Hierbei finde ich den Schnitt der Zackenschere am schönsten, weil das einen rustikalen Look ergibt. Die Zuschnitte faltest du dann wieder auf und streichst sie auf der linken Stoffseite mit der Stoffsteif-Flüssigkeit ein. Mein Stoffsteif schlägt im feuchten Zustand etwas auf die rechte Stoffseite durch, aber nach dem Trocknen ist das nicht mehr zu sehen.

Dabei unbedingt eine Unterlage verwenden. Ich habe auf einem alten Kunststoff Tischset gearbeitet, ein Stück Karton eignet sich ebenso gut. Beim Einstreichen habe ich mich dann Stück für Stück vorgearbeitet: erst alle Außenseiten und einen Streifen in der Mitte einstreichen. Nach dem Trocknen dann die Flächen. Später habe ich die Stoffteile um die Bambusstäbe gefaltet.

Die Flächen jetzt mit noch mehr Stoffsteif bestreichen, um beide Lagen miteinander zu verbinden. Außerdem sorgt diese zusätzliche Behandlung dafür, dass die Fähnchen sogar bei Windstille immer fröhlich „wehen“.

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Anleitung für gehäkelte Hasen

kleine Hasenköpfe häkeln

Heute habe ich eine Anleitung für kleine gehäkelte Hasen für dich. Du kannst damit wunderbar deine Ostergeschenke verschönern, sie als Tischdeko einsetzen oder als Girlande aufhängen.

Wenn du ein bisschen häkeln kannst, ist dieser Hase ganz leicht nachzuarbeiten. Für grundsätzliche Einweisungen zu bestimmten Maschenarten schaust du am besten bei youtube vorbei. Videos zum Häkeln und Stricken sind für mich ungeschlagen, wenn Unklarheiten bestehen. Vor allem sind sie super geduldig, auch beim 5. Wiederholen 😉

Wie ich die Kerzen im Bild gemacht habe, verrate ich dir übrigens in diesem Beitrag.

Anleitung für gehäkelte Hasen

Los geht´s mit einem magischen Ring. Zum Start der ersten Runde häkelst du zwei Luftmaschen. Dann 11 Stäbchen häkeln und die diese Runde mit einer Kettmasche beenden. Für Runde zwei arbeitest du in jedes Stäbchen zwei Stäbchen, am Ende besteht der Kreis dann also aus 24 Maschen. Auch hier kommt ans Rundenende wieder eine Kettmasche. Für das erste Hasenohr 10 Luftmaschen anschlagen. In die zweite Masche ab der Nadel eine feste Masche häkeln, dann ein halbes Stäbchen, ein Stäbchen, drei doppelte Stäbchen, ein Stäbchen, ein halbes Stäbchen und eine feste Masche in die nächste Masche des Hasenkopfes. Den Raum zwischen den Ohren bilden drei feste Maschen und dann häkelst du das zweite Ohr ebenso wie das erste.

Wie immer dienstags verlinkt beim creadienstag.

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Kerze im Ei

wie man eine Kerze im Ei herstellt

Bald ist Ostern! Höchste Zeit, um sich schon mal der passenden Dekoration zuzuwenden. Als Tischdeko empfehle ich in diesem Jahr kleine Kerzen in der Eierschale.

 

So hab ich die Kerze im Ei hergestellt

Zunächst das Material zusammenstellen: Wachslinsen und Dochte ( Achtung: hier gibt es im Handel unterschiedliche, je nach Durchmesser der fertigen Kerze ). Dazu natürlich die ausgewaschenen Eierschalen, einen Topf für das Wasserbad und die Schüssel zum Schmelzen.

Während ein Teil der Wachslinsen vor sich hin schmilzt, stellst du die Dochte in die Eier. Dann füllst du weitere Wachsstückchen in die vorbereiteten Eierschalen. Am leichtesten geht das alles im Original Eierkarton.

Das flüssige Wachs dann in die Eier füllen, ich habe rein gießen versucht, das hat nicht geklappt. Mit einem alten Löffel einfüllen geht auf jeden Fall besser! Mit etwas Fingerspitzengefühl gelingen hier richtig glatte Oberflächen. Allerdings sind die beim Anzünden dann sowieso nicht mehr zu sehen 😉 Dann hübsch drapieren und am Ergebnis freuen!

Osterkerze

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Fensterdeko in pastell

Neue Fensterdeko muss her! Die Zeit zwischen Weihnachten und Ostern ist dekorationsmäßig eine Art Niemandsland. Weihnachstdekoration hänge ich gerne Mitte November auf und Ende Dezember wieder ab. Aber Ende Dezember Ostersachen aufzuhängen wäre schon irgendwie komisch. Dann wäre ich ja noch früher dran als die Supermärkte mit den Schokohasen! Manchmal hole ich also im Januar Schneeflocken, Eiskristalle und Schneemänner raus. In diesem Jahr war mir aber nicht danach, also Fensterdeko in pastell!

Nach einigen Wochen Deko-Diät am Küchenfenster habe ich nun endlich diese pastellfarbene Perlen-Feder-Kombination aufgehängt. Ein Fensterschmuck, der nicht an Jahreszeiten gebunden ist.

So habe ich es gemacht:

Das Material stammt aus dem Fundus. Unterschiedliche blaue Federn aus Filz und Holzperlen in verschiedenen Größen in natur, rosa und auch wieder blau. Sachen, die ich mal gekauft habe, weil ich sie hübsch fand. Ohne in dem Moment genau zu wissen oder zu planen, wofür ich sie verwenden möchte…

Diese Einzelteile habe ich dann willkürlich auf türkises Baumwollgarn aufgezogen. Die Bänder haben unterschiedliche Längen.

Zum Schluss die einzelnen Anhänger an die Gardinenstange geknotet und fertig. Manchmal wundere ich mich über mich selbst, wie ich auf Sachen komme. Die Idee für diese Dekoration kam mir nämlich, weil ich irgendwo im Netz Schlüsselanhänger gesehen hatte, die ungefähr so aussahen. So ist also mit Material, von dem ich nicht wusste “wofür“ nach den betrachten von hübschen Schlüsselanhängern eine pastellfarbene Fensterdeko entstanden.

Mehr schöne Ideen und ungewöhnliche Gedankengänge gibt es beim creadienstag!

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Frohes Fest!

Frohes Fest! Na, bist du schon im Weihnachts-Endspurt? Alle Geschenke besorgt und verpackt? Das Essen geplant und Getränke kalt gelegt? Outfit gewaschen und Nagellackfarbe ausgesucht??? Ich habe alle genannten Punkte gedanklich abgehakt und stelle mich langsam auf Entspannung und Party ein 🙂 Bevor mein Blog und ich aber in die Feiertagspause gehen möchte ich dir noch einen Blick in mein Dezember Daily gewähren.

Das ist mein Dezember Daily 2017!

Abgesehen von Weihnachtsfeiern und Plätzchen backen ist mein Dezemberbuch DAS Projekt des Monats geworden. Ich habe viele ganz gewöhnliche Dinge festgehalten, die ich üblicherweise schon nächste Woche wieder vergessen hätte. Zwischenzeitlich hatte ich schon überlegt, ob sich diese Art zum Festhalten der Erinnerungen für jeden Monat eignet?! Besonders habe ich mich gefreut, eines meiner Wichtelgeschenke  (Buchstabenstempel!!! Ich Glückspliz!) benutzen zu können.

Andererseits wollte ich auch teilweise ungewöhnliche Gestaltungsideen einbringen. Hier habe ich zum Beispiel das Foto des Tages auf einen recht großen Geschenkanhänger geklebt und meine Beschriftung auf der Seite eingetragen. Auf der Seite gegenüber verbergen sich zwei Fotos hinter der Klappe aus gemustertem Papier.

Abschließend habe ich noch den ultimativen Musiktipp für Weihnachten und wünsche dir schöne Weihnachtstage mit viel Zeit für Dinge, die dir Freude machen und einen guten Start ins Jahr 2018! Bis bald, Miriam

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December Daily, mittendrin!

Meine Dezember Daily ist fertig! Was ein December Daily und wie ich meines vorbereitet habe, habe ich ja schon hier gezeigt. Jetzt hat der Dezember angefangen und ich freue mich jeden Tag daran. Mittlerweile habe ich viele Fotos eingeklebt und meine Seiten verziert.

Und so sieht es nun aus 🙂

Neben gewöhnlichen Fotos habe ich auch Sofortbilder eingeklebt. Ich mag total gerne auf dem hellen Rand der Instax-Fotos eine Notiz hinzufügen 🙂

Wie in einem normalen Scrapbook schneide ich auch für das Dezember Daily teilweise die Fotos zurecht, wie ich sie gebrauchen kann. Entweder weil ich nur das Detailfoto einkleben will oder weil ich mehr Text schreibe und die Seite sonst nicht ausreicht. Eine andere Variante ist ein Leporello oder eine  zusätzliche Klappe im Buch einzuarbeiten.

Gleichzeitig habe ich bislang viel weniger Dekorationen verwendet als ich vorher gedacht hätte. Wenn ich alle Erinnerungen gesammelt habe, werde ich noch mal sehen ob Deko-mäßig nicht doch noch was geht 😉 Verlinkt beim creadienstag.

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Kennst du schon December daily?

Heute möchte ich dir eine Scrapbooking Idee vorstellen, die Dezember Daily heisst. Mit diesem Dezember-Tagebuch kannst du dir die Weihnachtszeit mit den vielen Events und den schönen Momenten in Erinnerung halten.

Cover

So geht´s:

Das Vorgehen hierbei ist so simple wie effektiv: in einem Notizbuch wird pro Tag eine Seite mit einem Foto und einer Erinnerungen versehen. Ausnahmen habe ich für die Adventsonntage gemacht, die bekommen je eine Doppelseite und für Heiligabend und die Weihnachtsfeiertage habe ich am Ende des Buches mehrere Seiten frei gelassen. Für das eigentliche Anlegen des Buches überlegst du also vorher, wie viele Seiten dein Notizbuch hat und wie alles aufgeteilt werden soll.

DoppelseiteDas ist auch Trick an der Sache: die Seiten bereits vor dem 1.12. mit den Daten und einigen Verzierungen vorbereiten und am jeweiligen Tag nur noch die Notizen und den passenden Schnappschuss hinzuzufügen. Ich möchte eine Mischung aus Sofortbildern und zu Hause ausgedruckten 10x15cm großen Fotos zusammenstellen. Hierbei hätte ich mir fast selber ein Bein gestellt: bei meinem Notizbuch-Format passen nur hochkant fotografierte 10×15 Bilder hinein. Üblicherweise fotografiere ich lieber quer. Glücklicherweise habe ich das beim Verzieren schon gemerkt, jetzt kann ich darauf achten.

elf

Außerdem empfehle ich, bevor es richtig los geht, auszuprobieren ob der gewünschte Stift durchdrückt. So hast du Weihnachten ein hübsches kleines Tagebuch und kannst dir noch mal in Ruhe ansehen, wie du in den vergangen Wochen von Weihnachtsfeier zu Weihnachtsfeier geeilt bist 😉 Das Material ist Geschmackssache: neben dem Notizbuch und den Fotos bist du völlig frei in der Auswahl von Schnickes und Verzierungen. Von knallbunt bis minimalistisch ist alles möglich.

Schnickes

Ich habe eine Mischung aus Aufklebern, Scrapbookpapieren, Rubbelbildchen, Washi-Tape und Klebebuchstaben verwendet. Wie ich mein Dezembertagebuch gestaltet habe zeige ich dir dann demnächst. Bis dahin, hohoho 🙂 verlinkt beim creadienstag

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