Hamburger Hafengeburtstag

An diesem Wochenende war ich beim 829. Hamburger Hafengeburtstag und was soll ich sagen – WAHNSINN!

Vorausgesetzt natürlich, du hast Spaß an größeren Menschenansammlungen und interessierst dich für Schiffe und Hafen. Ich war von unterschiedlichen Leuten unterschiedlich gewarnt worden: „voll, voller, nicht auszuhalten voll“ über „keine Parkplätze“, bis hin zu „lohnt sich nicht“ hatte ich alles gehört. Ja, es waren viele Besucher da, erwartet wurde laut örtlicher Medien etwa 1 Million. Wobei mir nicht ganz klar ist, wie das gezählt wird, verteilt auf die vier  Veranstaltungstage sind das 250000 pro Tag, wieder verteilt auf die vielen Stunden… wie dem auch sei. Die Besucher verteilten sich gut auf das weitläufige Veranstaltungsgelände und Hamburg ist groß genug, dass man in andere Teilen der Stadt nichts von einer Veranstaltung merkt. Mittags war ich erst in der Gegend am Rathaus unterwegs, da war alles wie immer.

Alexander von Humboldt ll beim Hafengeburtstag

Zugegebenermaßen hatte ich mich vorab gar nicht über das Programm informiert und war echt überrascht, was alle geboten wird. Auf diversen Bühnen am Elbufer, im Museumshafen Oevelgönne und in der Hafencity gibt es von Shanty über Oldies bis zu Rock und Punk für jeden Geschmack etwas. Das Programm der „Open Ship“ Reihe ist ebenso vielfältig: Neben der Möglichkeit unterschiedliche Windjammer, Schlepper, Traditionssegler, Zollschiffe, Kreuzfahrtschiffe, einen Schwimmkram und die „Alexander von Humboldt II“  zu besichtigen, gibt es ein großes Rahmenprogramm. Das Schlepperballett ist wirklich sehenswert! Es gibt unterschiedliche Vorführungen, bei denen Schiffe präsentiert und ihre Details genau erklärt werden. Von den Landungsbrücke aus hat man einen guten Blick und kann dank vieler Lautsprecher alle Erklärungen gut verstehen.

Am Elbufer und in der nächsten Parallelstraße gibt es neben den oben erwähnten Bühnen auch Buden mit allerlei Getränken und unterschiedliche Imbisswagen. Mein Hunger und Durst war ja leider begrenzt, aber die Verlockungen quasi unendlich.

Als weiterer Besuchermagnet fungieren die Riesenräder und ein Fahrgeschäft, das glaube ich, Hammer heißt. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber ich kenne mich nicht aus. Mir wird schon beim Zuschauen übel. Es war ein wundervoller Tag! Wäre nicht der Rest des langen Wochenendes anders verplant gewesen, wäre ich sicher noch einmal hingefahren. Alle Fotos in diesem Beitrag stammen übrigens von meinem Mann, herzlichen Dank dafür!

 

 

Mehr Neuigkeiten gibt es hier:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.