Küste gegen Plastik

Vereine Küste gegen Plastik

Küste gegen Plastik ist eine Initiative aus Schleswig-Holstein, die der zunehmenden Verschmutzung der Meere nicht tatenlos hinnimmt. Mit vielen Infoveranstaltungen, Aktionen direkt an den Stränden und einer coolen App ist der Verein auf vielen Ebenen aktiv. Im Vorfeld zum Meeresschützertag am 17.02.2018 hatte ich die Gelegenheit mit Jennifer Timrott, der Vorsitzenden des Vereins, ein Interview zu führen.

 

-Wann und wo findet Ihre nächste Aktion statt?

Wir machen am 25.02.2018 eine Müllsammelaktion in St. Peter-Ording (https://www.kueste-gegen-plastik.de/aktionen/strandputz-boehl-25-02-2018 ) und am 17.02. bin ich beim Meeresschützertag mit einem Infostand und einem Vortrag dabei. Ich möchte dort u.a. auch darüber informieren, wie Verbraucher die von uns entwickelte SmartphoneApp ReplacePlastic nutzen können, um den Anbietern von Produkten mitzuteilen, dass sie sich Verpackungen ohne Plastik wünschen. Die App hat, obwohl wir sie kaum beworben haben, eine enorme Resonanz: es sind bereits über 10.000 Produkte von Nutzern eingereicht worden und wir haben mehr als 1500 E-Mails an die Anbieter versendet.

-Waren Sie Gründungsmitglied der Initiative und wie ist die Idee entstanden?

Die Initiative zur Gründung des Vereins ging auf meine Initiative zurück und ich bin Gründungsmitglied. Küste gegen Plastik ist noch ein recht kleiner Verein. Wir haben uns vor dreieinhalb Jahren gegründet als Küstenmenschen, die nicht mehr hinnehmen wollen, dass ihnen der Plastikmüll am Meer buchstäblich vor die Füße fällt. Als wir den Verein gegründet haben, habe ich noch auf Hallig Hooge gelebt. Auf so einer Hallig im Wattenmeer ist man in besonderer Weise mit der Natur verbunden. Und es ist unbeschreiblich, was dort nach Stürmen alles angespült wird. Plastik in allen Farben und Formen: unser tägliches Leben in Tuben, Deckeln, Suppenbechern, Wasserflaschen, Puppenbeinchen, Klobürsten und Badelatschen. Das Meer kotzt. Das ist an der Festlandsküste, wo ich heute lebe, nicht anders. So ein Anblick ist immer wieder ein Schock. Es ist die unübersehbare Verletzung der Würde eines wunderbaren Lebensraumes. Und daraus entstand die Idee, dass wir hier an Küste eine besondere Verantwortung haben, dieses Thema anzupacken. Und natürlich auch eine besondere Chance, denn für viele Menschen ist das Meer etwas ganz besonderes, hier sind sie für das Thema gut zu erreichen.

-Wie waren die ersten Reaktionen bei den Einzelhandelsunternehmen, mit denen Sie mittlerweile gut zusammenarbeiten?

Die Einzelhändler sind zum Teil von selbst auf uns zugekommen. Ich finde es immer wieder ermutigend, zu sehen, dass in diesem Bereich viele Menschen schon für das Thema Plastikmüll sensibilisiert sind und handeln wollen. Ein EDEKA-Markt hat hier bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt aufgehört, Plastiktüten auszugeben. Im Kassenbereich hängt ein kleines Plakat mit Fakten über den Müll im Meer, mit dem diese Entscheidung vom Team immer wieder begründet werden kann.

-Welche Ziele haben Sie in diesem Jahr?

Mit unserer Smartphone-App wollen wir ermöglichen, dass die Stimmen der Kunden, die sich alternative Verpackungen wünschen und die mit dem Verpackungsirrsinn nicht einverstanden sind, bei den Anbietern von Produkten gehört werden. Ich bin überzeugt davon, dass es extrem wichtig ist, dass wir als Kunden den Herstellern unsere Wünsche übermitteln. Fast immer, wenn  wir Herstellern wegen ihrer Plastikverpackungen geschrieben haben, hieß es in der Antwort sinngemäß: unser Unternehmen engagiert sich ja auch sehr für Umweltschutz und Nachhaltigkeit, aber wir können nicht anders, denn der Kunde will es so. Interessanterweise haben wir aber viel mit Kunden zu tun, die das ganz und gar nicht so wollen. Diese Stimmen müssen bei den Herstellern ankommen, damit sie in Forschung und Entwicklung zu umweltfreundlichen Materialien investieren.

Herzlichen Dank für das Interview und den spannenden Einblick in Ihre Arbeit! Ich freue mich, wenn ich mit diesem Blogpost zur Publicity des Vereins beitragen kann. Die im Text erwähnte App gibt es kostenlos im Playstore. Sie funktioniert ganz einfach, in dem der Barcode des Produktes gescannt wird, probiert es unbedingt mal aus!

*Die Bildrechte der erschreckenden Strandverschmutzungen liegen bei Küste gegen Plastik e.V., danke für die Bereitstellung.

French Toast / Arme Ritter auf amerikanisch

Süße Mahlzeit

Willkommen und guten Appetit zu meinem Rezept der Woche!

In dieser neuen Kategorie werde ich unterschiedliche Rezepte vorstellen. Die Idee kam mir, als ich selbst in den Weiten des Internets auf der Suche nach neuen Rezepten war. Manchmal überfällt mich der „Koch-Bournout“, eine Mischung aus „das habe ich in den letzten vier Wochen schon sechs mal gekocht“, „das mag wieder niemand außer mir“ und völliger Motivationslosigkeit mich in die Küche zu stellen. So wie ich oft in Blogs fündig werde, möchte ich dich jetzt mit meinen Lieblingsrezepten in die Küche locken. Los geht´s mit French Toast, einem süßen Hauptgericht bzw Frühstück für besondere Gelegenheiten.French Toast mit Kirschgrütze Hier habe ich für dich die amerikanische Variante dessen, was in Deutschland als „Arme Ritter“ bekannt ist. Wobei der Unterschied ( meines Wissens nach ) darin besteht, dass die klassischen Armen Ritter in der Pfanne gebraten werden und diese Variante hier aus dem Ofen kommt. Gerade bei größeren Mengen ist das ein unschlagbarer Vorteil 😉 Diese Zutatenliste hier ist für eine Portion, lässt sich aber kinderleicht hochrechnen.

Zutaten pro Person

  • 3 Scheiben Weißbrot oder helles Toast
  • 1 Ei oder die passende Menge Ei-Ersatz, z.B. 1 EL Sojamehl + 3 EL Wasser
  • 1 EL brauner Zucker
  • 60 ml Milch, bei der Verwendung von gesüßter Pflanzenmilch würde ich allerdings den Zucker weglassen

Zubereitung von French Toast

Zunächst die Brotscheiben in eine Auflaufform schichten, bei mir passt das nicht genau also habe ich die Scheiben passend zerteilt und dann gepuzzelt 😉 Dann die übrigen Zutaten verquirlen und über das Brot gießen.Brot übergießen Dabei die Brote leicht zusammendrücken, so dass sie die Flüssigkeit aufsaugen wie ein Schwamm. An diesem Punkt der Vorbereitung kannst du unterbrechen und das Ganze in den Kühlschrank stellen. Über Nacht oder von Morgens bis Mittags, hier ist alles möglich und das ist für mich auch das Schöne an diesem Rezept. Später muss dein French Toast dann nur noch für etwa 30 Minuten bei 160° Umluft in den Ofen. Fertig ist es, wenn die Eiermasse gestockt und die obere Brotschicht schön gebräunt ist. Auflaufform mit French ToastJe nach Jahreszeit serviere ich es mit frischem oder eingekochtem Obst. Neulich gab es Apfelmus dazu, heute ist Kirschgrütze dran und ich freue mich schon auf die Erdbeersaison! Für die Optik gibt´s in jedem Fall Puderzucker.Gedeckter Tisch

Frühlings-Vorschau

Ist das hier der Frühling? Nach gefühlten MONATEN mit wolkenverhangenem Himmel und Regenwetter ist es heute trocken und der Himmel ist fast blau. Als passenden Farbkontrast habe ich zwei tolle rosa Primeln dekoriert, denn bis im Garten wieder etwas blüht wird es wohl noch dauern…

Also hier meine persönliche Vorschau auf den Frühling 🙂

fast Frühling

Filmtipp: „Wunder“

Gestern Abend war ich in der Vorpremiere des Films „Wunder“. Eine wunderbar aufgemachte Familiengeschichte nach dem Roman von R.J.Palacio. Es geht um den 10jährigen Auggie ( Jacob Tremblay ), dessen Gesicht durch ein Fehlbildung entstellt ist. Mit viel Gefühl gelingt es seinen Eltern ( gespielt von Julia Roberts und Owen Wilson ) ihn in der 5. Klasse seiner neuen Schule zu etablieren. Nebenbei zeigt die Geschichte, wie schwierig das Leben von Geschwistern der Kinder mit besonderen Bedürfnissen sein kann. Zwischen all den großen Gefühlen und unerwarteten Wendungen gelingt des dem Regisseur Stephen Chbosky auch noch ein paar schöne Aufnahmen von New York unterzubringen. Ein Film, den man unbedingt gesehen haben muss! Viel Spaß und schon jetzt ein schönes Wochenende.

Filmtipp Wunder

Hallo 2018!

Na, neues Jahr, was geht ab? Liegst du noch mit Plätzchen-gefülltem Bauch auf der Couch oder machst du Pläne für neue Dinge? Natürlich wünsche ich euch alles Gute, vor allen Dingen, das was ihr euch selber wünscht! Die letzten Wochen waren bei mir ein Mischung aus Ausruhen, Partys und Ausflügen. Soviel gibt es also aktuell gar  nicht zu berichten, aber hier ist schon mein Ausblick auf 2018: Ich werde neben meinen Beiträgen hier im Blog ein ganz neues Format mit exklusiven Inhalten betreuen, seid gespannt! Weiterhin habe ich eine neue Rezept-Reihe geplant und werde noch einiges in den Bereichen Scrapbooking und Papierarbeiten mit euch teilen. In diesem Jahr freue ich mich außerdem aufs Reisen. Natürlich lasse ich euch wieder an meinen Vorbereitungen teilhaben und mache viele Bilder um euch hinterher meine Ziele nahe zu bringen. Bis bald!

Frohes Fest!

Frohes Fest! Na, bist du schon im Weihnachts-Endspurt? Alle Geschenke besorgt und verpackt? Das Essen geplant und Getränke kalt gelegt? Outfit gewaschen und Nagellackfarbe ausgesucht??? Ich habe alle genannten Punkte gedanklich abgehakt und stelle mich langsam auf Entspannung und Party ein 🙂 Bevor mein Blog und ich aber in die Feiertagspause gehen möchte ich dir noch einen Blick in mein Dezember Daily gewähren.

Das ist mein Dezember Daily 2017!

Abgesehen von Weihnachtsfeiern und Plätzchen backen ist mein Dezemberbuch DAS Projekt des Monats geworden. Ich habe viele ganz gewöhnliche Dinge festgehalten, die ich üblicherweise schon nächste Woche wieder vergessen hätte. Zwischenzeitlich hatte ich schon überlegt, ob sich diese Art zum Festhalten der Erinnerungen für jeden Monat eignet?! Besonders habe ich mich gefreut, eines meiner Wichtelgeschenke  (Buchstabenstempel!!! Ich Glückspliz!) benutzen zu können.

Andererseits wollte ich auch teilweise ungewöhnliche Gestaltungsideen einbringen. Hier habe ich zum Beispiel das Foto des Tages auf einen recht großen Geschenkanhänger geklebt und meine Beschriftung auf der Seite eingetragen. Auf der Seite gegenüber verbergen sich zwei Fotos hinter der Klappe aus gemustertem Papier.

Abschließend habe ich noch den ultimativen Musiktipp für Weihnachten und wünsche dir schöne Weihnachtstage mit viel Zeit für Dinge, die dir Freude machen und einen guten Start ins Jahr 2018! Bis bald, Miriam

December Daily, mittendrin!

Meine Dezember Daily ist fertig! Was ein December Daily und wie ich meines vorbereitet habe, habe ich ja schon hier gezeigt. Jetzt hat der Dezember angefangen und ich freue mich jeden Tag daran. Mittlerweile habe ich viele Fotos eingeklebt und meine Seiten verziert.

Und so sieht es nun aus 🙂

Neben gewöhnlichen Fotos habe ich auch Sofortbilder eingeklebt. Ich mag total gerne auf dem hellen Rand der Instax-Fotos eine Notiz hinzufügen 🙂

Wie in einem normalen Scrapbook schneide ich auch für das Dezember Daily teilweise die Fotos zurecht, wie ich sie gebrauchen kann. Entweder weil ich nur das Detailfoto einkleben will oder weil ich mehr Text schreibe und die Seite sonst nicht ausreicht. Eine andere Variante ist ein Leporello oder eine  zusätzliche Klappe im Buch einzuarbeiten.

Gleichzeitig habe ich bislang viel weniger Dekorationen verwendet als ich vorher gedacht hätte. Wenn ich alle Erinnerungen gesammelt habe, werde ich noch mal sehen ob Deko-mäßig nicht doch noch was geht 😉 Verlinkt beim creadienstag.

Weihnachtsshopping

Werbung* Ich sehe schon eure Gesichter beim Lesen der Überschrift: die Hälfe von euch ist hoch erfreut und kann es kaum erwarten, den anderen treibt es den Angstschweiß auf die Stirn… Vielleicht findet ihr ja bei diesen kleinen feinen Designern etwas. Ich zähle mal ein paar Sachen auf, die mir sehr gut gefallen. Handyhüllen habe ich nie genug. Mein momentaner Favorit kommt von kuratist. Schön maritim und 100% vegan.Handyhülle Auch immer gern gesehen sind Notizbücher. Dieses hier hat einen Aufdruck zum Schmunzeln und zu meiner besonderen Freude blanko Innenseiten. Von der Nur Manufaktur aus Bremen.Notizbuch Ebenso nützlich sind kleine Täschchen, für alles was frau so dabei hat 🙂 Aus Wachstuch im shabby-Stil von den Kreativen Deerns.Täschchen Ebenso „dringend“ brauchen weibliche Geschenk-Empfänger Schmuck 😉 Ein tolles Anker-Armband in angesagtem Kupfer, zum Beispiel von Vintage, please. ArmbandDie passenden Karten für jeden Anlass und richtig coole Kissen gibt es bei styps.Postkarten Ein Highlight für alle Freude Bremens ist das Federmäppchen mit Stadtmusikanten-Aufdruck! Hergestellt von millionbags in Weyhe.Federmäppchen Beim Atelier Kristallkuss gibt es Schmuck aus handgefärbten Blattfasern, zum Beispiel diesen Ring. RingWenn euch eher der Sinn nach künstlerischen Prints steht, schaut unbedingt bei Dori´s Prints vorbei. Ihre Tierchen sind zauberhaft!Print Mein dritter maritimer Fund ist diese Tasche von Küstenmädel. Wie gemacht zum Anker Armband und der Handyhülle 😉Tasche Bente von MaBeLa hat nicht nur mich mit diesem Taschenspiegel bedacht, sondern gibt euch auch 10% Rabatt mit dem Stichwort „Blogkreativ“ für euren Einkauf.Taschenspiegel

*Dieser Beitrag enthält Werbung. Der Inhalt und meine Meinung wurden dadurch nicht beeinflusst. Weitere Infos: https://www.trusted-blogs.com/tipps/werbekennzeichnung/