Mini Album selber machen

Heute gibt´s die Anleitung für ein Mini Album für Instax-Bilder. Ich stehe total auf den retro Style von Sofortbildern und sammele die schönsten gerne in eigens angefertigten Alben. Die Idee zu diesem Minialbum entstand, als ich übers Wochenende eingeladen war. Natürlich hatte ich die Instax im Gepäck und geplant der Gastgeberin die besten Fotos hinterher zu schenken.

DIY Minialbum

So geht´s:

Zur Vorbereitung hatte ich bereits Zuhause zwei Sets von passenden Projekt-Life-Karten zusammen gestellt. Zwei Sets deshalb, weil sie unterschiedlich viele Karten beinhalten. Außerdem unterschiedliche Designs haben und ich auch für mich einige Schnappschüsse sammeln wollte. Sie haben eine Größe von etwa 7x10cm, zugeschnittener Karton erfüllt den gleich Zweck 😉 Diese Maße lassen einen hübschen Rand um das Foto und es bleibt noch ein bisschen Platz zum Beschriften. Gleichzeitig ist auch der Aufdruck noch zu erkennen. Die Karten habe ich oben links in der Ecke einmal mit der Lochzange gelocht um sie mit einem Buchbindering im Miniformat zusammen zu halten.

Alles Material für unterwegs befindet sich in dem kleinen Mäppchen: Schere, Fineliner zum Beschriften der Seiten, wasserfester Fineliner um auf den Fotos zu schreiben, diverses Washi-Tape, Deko Klammern und doppelseitige Klebepads.

Unterwegs habe ich also fotografiert was das Zeug hält und in einer ruhigen Minute am Abend die Bilder in chronologischer Reihenfolge eingeklebt. Dabei habe ich eine Kombination aus unsichtbarer Verklebung ( mit den Klebepads ) und sichtbarem Kleber aus Maskingtape gewählt. Die Beschriftung halte ich bei diesen Minialben üblicherweise in schwarz, mit dem bunten Untergrund und den Washitapes ist es dann bunt genug. Eigentlich kann ich kaum glauben, dass ich diesen Satz gerade geschrieben habe!

Während die anderen Gäste fleißig Kirschen geerntet haben, habe ich also am Gartentisch gesessen und die Bilder eingeklebt. Fürs das zweite Album hat die Zeit unterwegs dann doch nicht mehr gereicht. Weil ich alle Materialien schon griffbereit hatte, war das dann Zuhause ganz schnell erledigt.

Verlinkt bei den Dienstagsdingen und Creadienstag.

 

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12 von 12 im August

Hallo! Ich hoffe du hattest einen genauso tollen Sonntag wie ich 😉 Hier sind meine 12 Bilder vom 12.

Irgendwie bin ich heute später als üblich in den Tag gestartet. Zum Kaffee habe ich den Rest von diesem Buch gelesen, das kommt gleich wieder auf den Lese-Stapel, denn es sind so viele spannende Tipps drin! Gegen Mittag bin ich nach Bremen gefahren.

Erster Programmpunkt dort: Mittagessen! Danach ein ausgiebiger Spaziergang, bei dem ich was Neues entdeckt habe, das Projekt Stadtgemüse offensichtlich war ich schon viel zu lange nicht mehr hier!

Dann noch ein Eis, es stellte sich heraus, dass das Abendessen danach ausfällt, ich war pappsatt! Wichtigste Aufgabe in den letzten Wochen: Blumen und Kräuter gießen. Am späteren Nachmittag habe ich mir eine DVD angesehen und festgestellt, dass ich unbedingt mal ins Paula Modersohn Becker Museum möchte!

Nach dem Film wieder ab nach draußen, was ein toller Sommer! Später am Abend war ich noch bei einer Veranstaltung und von der Parkplatzsituation echt überrascht. Zum Abschluss des Tages habe ich noch meine Sachen für morgen rausgelegt. Dann fällt der Start in die Woche doch gleich viel leichter!

Verlinkt wie immer bei Draußen nur Kännchen.

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Werbung* Meine Backbox Sommer 2018 „Meerjungfrau“

Heute stelle ich dir „Meine Backbox“ mit der Juli-Ausgabe vor, die unter dem Motto „Meerjungfrau“ steht. Diese beiden Shakes habe ich ( unter anderem ) damit gezaubert.

Die Backbox ist ein Überraschungspaket mit unterschiedlichen Backzutaten und „Werkzeugen“ im weitesten Sinne. Mir gefällt daran, dass in dieser Boxen immer Produkte enthalten sind, die ich üblicherweise nicht gekauft hätte. In diesem Fall ist das die Mermaid-Latte, definitiv der verrückteste Artikel im Paket. Die Silikonform für die Flosse hätte ich schon cool gefunden, aber niemals gekauft, weil ich befürchtet hätte, dass ich damit nicht klar komme. Bei diesen beiden Sachen ist es jetzt so, dass ich sie auf jeden Fall ausprobiere, schließlich hab ich sie in den Händen, das ist doch ein Ansporn!

Auf der Webseite siehst du bereits vorab, unter welchem Motto die nächste Box stehen wird. Bereits jetzt ist klar, dass die nächste Box das Thema „Oktoberfest“ haben wird. Zeitgleich zum Versand des Paketes kommt eine Email, in der sich eine Einkaufsliste befindet. Hier sind alle weiteren benötigten Zutaten ( Mehl, Eier, Milch, z.B. ) auf´s Gramm genau angegeben. Außerdem gibt es eine Liste mit Küchengeräten ( Backformen, Rührgerät, Mikrowelle ) und Verbrauchsmaterial ( z.B. Backpapier, Zahnstocher ). Diese Infos schon vor dem Erhalt der Box zu haben finde ich super hilfreich. Neben einer Auswahl an ( zum Teil ungewöhnlichen ) Backzutaten bekommst du ein thematisch passendes Heft und Rezeptkarten mit vielen Schritt für Schritt Fotos.

In der aktuellen Meerjungfrauen-Ausgabe ist unter anderem „Mermaid-Latte“ enthalten. Ein Blaubeer-Kokos-Getränk, das eigentlich für den Verzehr in heißem Zustand gedacht ist. Weil mir bei diesen Temperaturen wirklich nicht nach Heißgetränken ist, habe ich zwei kalte Varianten für euch ausgetüftelt:

Links im Bild siehst du einen klassischen Vanille-Milchshake und rechts die Blaubeer-Kokos-Granita.

Der Milchshake besteht aus Vanille-Eis und ( Soja- ) Milch und in ihm taucht eine Meerjungfrau aus der Blaubeer-Kokos-Latte. Dafür habe ich die Latte laut Anleitung mit heißem Wasser aufgegossen, abkühlen lassen und in der Silikonform eingefroren. Für den Shake Milch und eine Kugel Eis in ein Glas gegeben und einen Moment gewartet, bis das Eis etwas angetaut war. Nach Geschmack etwas geschlagene Sahne dazugeben. Dann einfach die blaue Flosse abtauchen lassen und mit einigen maritimen Streuseln ( auch aus dem Paket ) dekoriert.

Die Granita ist eine sizilianische Süßspeise, die häufig mit Zitronensaft und Zuckersirup hergestellt wird. Die Flüssigkeit wird gefroren und immer wieder umgerührt, so ähnlich wie ein Sorbet. Meine Mermaid Variante besteht aus der gefrorenen Latte. In diesem Drink schwimmt eine Nixe, die ich einfach nur aus gefärbtem Wasser herstellt habe. Ich habe hierbei nur für die Optik gearbeitet, weil der Geschmack ja schon in der Granita steckt. Also einfach eine Messerspitze Lebensmittelfarbe in etwas Wasser gerührt und gefroren. Übrigens funktioniert die Silikonform großartig obwohl sie sehr detailliert ist, da hatte ich zuerst bedenken. Im ersten Anlauf hatte ich sie weder gefettet noch ausgestäubt, aber meine Eismasse hat sich easy-peasy lösen lassen. Also Granita ins Glas löffeln und die Meerjungfrau tauchen lassen. Auch hier wieder bunte Streusel als Deko. Prost!

Die komplette Liste des Inhalts:

  • die Mermaid Silikonform
  • Pickered Streu Dekor Meeres-Welt
  • Krüger Mermaid Latte, Typ Kokos-Blaubeer
  • Tropicai Kokoschips
  • Dr Oetker Sterntülle für Spritzbeutel
  • Rocky Mountain mini Marshmallows
  • Ahoj-Brause Pulver
  • Baruns-Heitmann Crazy Colors Lebensmittelfarbe
  • Sanella
  • Hobbybäcker Toastbrotmehl

Nun schnappe ich mir eines der kühlen Getränke und stöbere mal bei den DienstagsDingen und dem Creadienstag.

*Die Inhalte aller meiner Blogposts geben grundsätzlich meine persönliche Meinung wieder. Für alle im Auftrage erstellten Posts gilt, dass ich die Produkte/Dienstleitungen selber ausprobiert habe. Die entsprechenden Texte stammen ausnahmslos von mir, d.h. dass ich keine Textbausteine oder vorformulierten Texte der Auftraggeber verwende.

 

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Kissen aus Granny Squares

Granny Squares sind mein perfektes „unterwegs-Projekt“. Etwas Wolle und eine Häkelnadel finden in jeder meiner größeren Handtaschen Platz. Außerdem häkeln sich die bunten Quadrate quasi nebenbei während ich auf der Terrasse sitze und mich unterhalte oder ich mir einen Film ansehe.

Insgesamt habe ich 36 Quadrate benötigt. Beim Zusammenhäkeln bin ich in 6er Reihen vorgegangen. Erst die waagerechten Reihen und dann alle senkrechten Verbindungen. Dafür habe ich die einzelnen Teile rechts auf rechts aufeinander gelegt und mit festen Maschen zusammengehäkelt. In jede Ecke kommen bei dieser Vorgehensweise zwei feste Maschen.

Oft verwende ich für Granny Squares Wollreste von anderen Projekten. In diesem Fall ist das zugegebener Maßen anders, die Wolle für dieses Kissen habe ich extra ausgesucht. Süße rosa Blüten kombiniert mit kräftigem pink und knallgrün, so schön bunt! Die Rückseite habe ich aus den gleichen Farben in unterschiedliche breiten Streifen gehäkelt. Am Ende ist mein Kissen 50x50cm groß geworden und ziert nun mein Lieblingssofa.

Mehr bunte Sachen gibt´s hier bei den DienstagsDingen und dem Creadienstag.

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Kräutertöpfe Upcycling Idee

Na, was kochst  du? Und brauchst du frische Kräuter dafür? Dann habe ich hier genau das richtige für dich: kleine Pflanztöpfe mit individueller Beschriftung! Diese Kräutertöpfe sind eine schnelle kleine Upcycling Idee mit wenig Material.

Jetzt stehen sie auf der Küchenfensterbank, genau neben dem Kochtopf meiner Oma, in dem nun meine Pilea wächst.

Und so geht´s:

Zunächst zum Material: zwei Konservendosen, Tafelfarbe und Pinsel, Kreidemarker, evtl eine Vorlage und ein Bleistift, falls du nicht frei Hand zeichnen willst.

Ich habe zuerst eine mittlere und eine kleine Konservendose vom Etikett befreit und gereinigt. Dann mit Tafelfarbe das Label aufgemalt. Die kleinere Dose bekommt einen klassischen gezeichneten Banner, die große eine Art Geschenkanhänger. Den habe ich mit einer Vorlage zunächst mit Bleistift aufgemalt und das Loch mit einem Lochverstärker vor dem Übermalen geschützt.

Die Geduldsprobe bei diesem Projekt besteht darin, die Farbe trocknen zu lassen und sie in mehreren Schichten aufzutragen. Den Lochverstärker habe ich später mit Hilfe einer Stecknadel entfernt. Wenn du das geschafft hast, fehlt nur noch die eigentliche Beschriftung und eventuell eine Verzierung. Bei dem kleinen Kressetöpfchen habe nichts weiter hinzugfügt. Den Basilikum zieren neben dem Schriftzug noch ein paar aufgemalte Pflanzen.

Für mehr Ideen mit Kreidemarkern klick mal hier! Und viele mehr DIYs aus allen Bereichen findest du hier und hier.

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PomPom Papierblüten aus Seidenpapier

Heute hab ich eine Hippie-Boho-Blumenkranz-Deko-Anleitung für dich! Seit geraumer Zeit versuche ich mich an diesen PomPom-Artigen Papierblüten aus Seidenpapier. Nach einigen Versuchen habe ich die schönsten Varianten an dieser Deko befestigt und eine genaue Anleitung für dich erstellt.

Los geht´s mit folgendem Material:

ein Drahtring, Seidenpapier in verschiedenen Farben, Schere, Geodreieck, Baumwollborte, etwas Basteldraht und doppeseitges Klebeband ( Leider auf dem Foto mal wieder vergessen. Wenn du hier regelmäßig liest, weißt du schon, dass es mein Kleber nur selten aufs Bild schafft… )

Die unterschiedlichen Blüten habe ich aus Seidenpapier hergestellt. Alle sind etwas unterschiedlich gearbeitet, bestehen aber immer aus 4 Lagen Papier. Für die blaue Blüte habe ich 32x6cm zugeschnitten, die orangene Blume hat ein Grundmaß von 32x8cm und die gelbe wurde aus 32x10cm großen Zuschnitten hergestellt. Hier siehst du die Arbeitsschritte im Detail:

Die 4 Papierlagen legst du aufeinander und faltest sie gemeinsam zu einer Ziehharmonika. Die Falze sind knapp einen Zentimeter breit. Dann fasst du diese in der Mitte mit einem Draht zusammen. Ein etwas unterschiedliches Aussehen kannst du nun erreichen, wenn du die beiden Enden zuschneidest. Für meine orange Blume habe ich die Enden abgerundet, bei der blauen Blüte habe ich die Ende einfach etwas eingeschnitten. Die gelbe Variante habe ich nicht weiter bearbeitet. Nach dem Zuschneiden verklebst du die Enden mit doppelten Klebeband, so dass ein Kreis entsteht. Der letzte und kniffeligste Arbeitsschritt ist das Auseinanderziehen der vier Papierschichten. Von oben angefangen fächerst du das Papier auf. Dabei drehst du deine Blume immer weiter und erreichst dadurch das  Dreidimensionale.

Dann befestigst du alle Blumen mit dem Draht an dem Metallring. Zum Abschluss nur noch die Baumwollborte am unteren Rand anknüpfen und einen transparenten Faden zum Aufhängen anbringen.

Verlinkt bei den DienstagsDingen und Creadienstag.

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Ausflugtipps für Groningen

Moin zusammen! Wenn ihr mir auf Instagram folgt, habt ihr ja schon gesehen, dass ich gestern in Groningen war. Heute gibt es hier die ausführliche Version meines Tages in der nord-niederländischen Studentenstadt. Los geht´s mit der Fahrt in die Stadt, über eine der Klappbrücke, oder besser gesagt bis hin zur ersten Klappbrücke.

Ich parke am liebsten im Parkhaus am Ossenmarkt oder in der Tiefgarage des Provinciehuis. Von beiden bist du ganz schnell in der Innenstadt und kannst mit deinen Einkäufen ( Blumen!! ) zwischendurch auch mal eben wieder zurück zum Auto gehen um deine Sachen zu verstauen. Die meisten Wege in die Stadt sind von hier aus mit kleinen „Eetcafes“ gesäumt, die Tische und Stühle auf den Bürgersteig stellen, wie in Südeuropa.

Neben den üblichen ( niederländischen ) Kaufhausketten gibt es in Groningen eine unglaubliche Anzahl hübscher kleiner Geschäfte. Von Küchenzubehör über Deko-Sachen bis hin zu kleinen Boutiquen findet sich hier wirklich alles.

Und was im Einzelhandel nicht vertreten ist, gibt es ganz sicher auf dem Markt! Neben einer unerschöpflichen Auswahl an Obst und Gemüse findest du hier Fisch und Meeresfrüchte in sämtlichen Varianten.

Außerdem Käse, die berühmten niederländischen Stroopwaffeln und Snacks. Damit meine ich nicht nur Pommes, sondern auch gebackenen und frittierten Fisch sowie gegrillte Hähnchen. Auf den Wochenmärkten, die ich hier in der Gegend kenne, gibt es außerdem viel weniger Blumen und kaum Backwaren.

Und Grachten gibt es in Groningen natürlich auch! Große und kleine, mit Hausbooten und ohne …

Diese Fassadenreihe gehört für mich übrigens zu den hübschesten der ganzen Stadt. Hier befinden sich auch wieder viele kleine Cafes und Restaurants. Bei fast jedem Ausflug in die Niederlande mache ich ein Foto von Fahrrädern, so auch diese Mal.

Diese hier stehen neben der Uni, sehr idyllisch unter den Bäumen, oder?! Gleichzeitig konnte ich mich noch entschließen dort ein Fahrrad auszuleihen oder meines mitzunehmen. Dem dortigen Radfahrverhalten fühle ich mich nicht gewachsen…

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12 von 12 im Juli

Meine zwölf Bilder vom heutigen Tag. Wie immer bin ich gegen 5:30 Uhr aufgestanden und habe einen großen Becher Kaffee getrunken. Dann habe ich an meiner Zeichnung von gestern weiter gemalt und ein neues Projekt vorbereitet.

12 von 12 im Juli 2018

Nach der gezeichneten Pflanze habe ich mich um echte Pflanzen gekümmert und meiner Mama den versprochenen Ableger meiner Pilea eingepflanzt, außerdem ein Brot gegessen und ein Experiment mit Aquarellfarben gemacht.

Nachmittags ab ins Auto und auf nach Hamburg, da war ich schließlich in dieser Woche noch gar nicht! Dort angekommen erst mal einen schönen Kaffee, ein noch schöneres Eis und ein Spaziergang bei Planten und Blomen.

Zum Tagesausklang dann noch ein bisschen Abendstimmung am Hafen.

Noch mehr Bilder vom 12. Juli gibt es sonst bei Draußen nur Kännchen. Momentan ist die Linkparty noch nicht online…

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Individuelles Notizbuch selber machen

Heute zeige ich dir, wie du ein Notizbuch ganz einfach selber machen kannst. Mit unterschiedlichen Materialien, ganz schlicht oder aufwändig bunt verziert, alles ist möglich.

Folgende Materialien und Werkzeuge brauchst du:

  • für die Außenseiten: festes Papier, Karton oder einen Grußkartenrohling
  • Papier für die Innenseiten, ich verwende 100g m²
  • Sticker, gemustertes Papier, Washi-Tape, Transparentpapier, Kunststoffolie, …
  • fertige kleine Briefumschläge
  • doppelseitiges Klebeband
  • Mod Podge und einen Pinsel
  • Schere, Papierschneidemaschine, evtl einen Eckenabrunder
  • Lineal und Bleistift, Arbeitsunterlage
  • Ahle und dicke Nadel
  • gewachste Baumwollkordel, Band
  • Perlen oder Anhänger

Ich weiß, das sieht jetzt wild und nach vielen Sachen aus, aber ich habe alles verwendet, was mit in den Sinn gekommen ist. Außerdem zeige ich dir hier zwei unterschiedliche Varianten. Für ein einzelnes Notizbuch reichen die viel weniger Materialien, das wirst du gleich sehen!

Zunächst ein paar grundsätzliche Dinge. Das Cover sollte immer aus festerem Papier bestehen als die Innenseiten, damit dein Buch eine verlässliche Stabilität bekommt. Beim Falten der Innenseiten solltest du auf die sogenannte „Strichrichtung“ achten. Diejenigen von euch, die nähen, kennen ja den Fadenlauf bei Stoffen und das Prinzip ist auch auf Papier anwendbar. Das bedeutet bei Papier, dass es sich bereitwilliger in eine Richtung falzen lässt als in die andere. Das hat etwas mit den Fasern und der Richtung zu tun, in der Stoff oder Papier hergestellt wurde. Kurz gesagt ist es bei DIN A4 Papier üblicherweise so, dass es sich von einer Seite zur anderen besser knicken lässt als von unten nach oben.

Außerdem kannst du überlegen, ob du neben den Seite noch andere Dinge einfügen möchtest. Vielleicht einen Umschlag, um Zettel darin aufzubewahren? Magst du oben oder an der Seite Reiter hinzufügen, weil deine Notizen dann besser geordnet sind? Ein Band als Lesezeichen ist ebenso möglich wie Trennblätter aus Kunststofffolie.

Nun aber los. Das Cover eines Notizbuches ist eine Klappkarte, die aufgeklappt so breit ist wie ein Blatt gewöhnliches Papier, aus dem später meine Notizbuchseiten bestehen werden. Wenn das Papier nun einfach nur in der Mitte gefaltet wird, ragt es später aus dem Cover heraus. Also habe ich einfach 0,5cm abgeschnitten und es dann gefaltet. Das andere Heft hat eine altes Plattencover als Außenseite bekommen.

Hier habe ich die Größe so gewählt, dass ich das Papier der Innenseiten nicht zurück schneiden muss. Außerdem hab ich mir zu nutze gemacht, dass die Pappe ja sozusagen schon doppelt liegt. Ich habe die obere linke Ecke verwendet und den oberen Teil zusätzlich aufgetrennt. Damit ist eine Außenhülle schon fertig. Für die zweite wendest du dich deiner Klappkarte zu: soll sie bleiben, wie sie ist oder verzierst du sie? Mit Stickern, Washi-Tape ( lange nicht benutzt!! ) oder bedrucktem Papier hast du auch hier wieder die Qual der Wahl. Das Aufkleben größerer oder vollflächiger Papierstücke gelingt mir mit Mod Podge am besten. Einfach mit dem Pinsel auf der Karte verteilen, Papier andrücken und fertig.

Nun die Innenseiten zuschneiden, Hinweise dazu habe ich ja bereits weiter oben im Text gemacht. Die entsprechenden Seiten habe ich dann aufeinander gelegt und in einem geknickt. Den Falz kannst du mit einem Falzbein nachziehen, dann wir der Knick schöner.

Jetzt ist der Zeitpunkt, die Notzibuchseiten und Extras zu platzieren. Einen kleinen bunten Umschlag, in dem ich lose Zettel sammeln kann,  werde ich in die Fadenbindung mit einbeziehen.

Außerdem habe ich mich für eine Kunststofffolien-Trenner und Seiten aus bedrucktem Transparentpapier entschieden. Beide wurden genauso wie die Seiten erstellt.

Nun fehlt noch die Bindung. Mit der Ahle stichst du in die Mitte des Covers und aller deiner Seite ein Loch.

Dann alles passend aufeinander legen und anfangen zu „nähen“. Los geht´s außen in der Mitte, von hier durch alle Schichten – nach oben – um die obere Kante herum nach außen – wieder durch das Loch nach innen –  und um die untere Kante nach außen zum Anfang zurück.

Dann gut verknoten und nach belieben verzieren, ich habe an einem ein paar kleine Perlen befestigt.

Außerdem mag ich Reiter zum Unterteilen. Du kannst selbstklebende fertig kaufen oder deine eigenen machen: hierfür benötigst du Papier oder dünneren Karton und einen Ecken-Abrunder oder einfach eine Schere.

Bei meiner Version haben die fertigen Reiter die Größe von etwa 2,5 x 3,5 cm . Dafür schneidest du ein Stück Papier zu, das 5 cm x 3,5cm groß ist und faltest es zur Hälfte. dann knipst du die gefalzte Seite mit dem Eckenrunder ab oder schneidest sie entsprechend. Dann beide Seiten mit doppeltem Klebeband versehen und aufkleben. Ich wünsche dir viel Spaß beim Nacharbeiten! Verlinkt beim Creadienstag und den Dienstagsdingen.

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